Stromsensoren Bis 450 A messen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die Stromsensoren CDS4000 von Sensitec verfügen über eine hohe Messpräzision und Dynamik und geringem Eigenverbrauch. Sie nutzen den MagnetoResistiven Effekt zur Messung von Wechselströmen

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Stromsensoren CDS4000 von Sensitec verfügen über eine hohe Messpräzision und Dynamik und geringem Eigenverbrauch. Sie nutzen den MagnetoResistiven Effekt zur Messung von Wechselströmen bis zu einer Bandbreite von 100 kHz sowie Impuls- und Gleichströme potenzialfrei nach dem Kompensationsverfahren. Die Reaktionszeit auf Impulsereignisse ist typisch kleiner 0,1 µs. Die Produktreihe reicht von 3 bis 150 A. Durch die hohe, dreifache Überlastbarkeit lassen sich mit den Bauteilen mit weniger als 4,5 cm³ Sensorvolumen bis 450 A messen. Das bedeutet bessere Raumnutzung in der aufnehmenden Elektronik.

Alle Typen sind in THR-Version lieferbar, die Version mit 3 und 6 A gibt es wahlweise auch in einer SMD-Ausführung. Zu den weiteren Eigenschaften zählen geringe Temperaturdrift und kleine Hysterese. Eine hohe reproduzierbare Strommessung, gerade nach einer dreifachen Überlastspitze, wird gewährleistet. Der nominale Stromverbrauch für den 150 A Sensor beträgt 50 mA. Die Referenzspannung reduziert den kundenseitigen Schaltungsaufwand.

Die Stromsensoren werden in der dynamischen Stromregelung von Servoreglern, in der Photovoltaik, in Netzteilen für Schweißmaschinen oder Laser-Werkzeugmaschinen, in autarken Schaltnetzteilen oder unterbrechungsfreien Stromversorgungsgeräten eingesetzt.

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