Mobilität der Zukunft Biometrie im Fahrzeug soll die Sicherheit erhöhen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Biometrische Zugangskontrolle zum Fahrzeug oder Cloud-Dienste, die das Fahrerverhalten analysieren: Auf der kommenden CES zeigt Continental, wie das vernetzte Auto für mehr Sicherheit sorgen soll.

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Eine biometrische Zugangskontrolle im Inneren des Fahrzeugs soll die Sicherheit erhöhen. Continental präsentiert das System auf der CES in Las Vegas.
Eine biometrische Zugangskontrolle im Inneren des Fahrzeugs soll die Sicherheit erhöhen. Continental präsentiert das System auf der CES in Las Vegas.
(Bild: Continental)

Wie kann ein Fahrzeug vor Diebstahl geschützt werden? Auf der CES im kommenden Jahr in Las Vegas präsentiert Continental ein Zugangssystem, das mehr kann, als nur die Fahrzeugtüren zu entriegeln oder den Motor zu starten. Kombiniert wird ein schlüsselloses Zugangskontroll- und Startsystem mit dem Namen „PASE = Passive Start und Entry“ zusammen mit Elementen aus der Biometrie.

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Je nach Konfiguration des Automobilherstellers reicht es zum Start des Motors nicht mehr aus, dass sich ein gültiger Schlüssel im Fahrzeuginnenraum befindet. Notwendig ist außerdem, dass sich der Fahrer über einen Fingerprintsensor authentifiziert, um so den Wagen zu starten. Durch die 2-Faktor-Authenfizierung wird der Diebstahlschutz deutlich erhöht.

Eine zusätzliche Innenraumkamera individualisiert das Fahrzeug: Dank einer Gesichtserkennung werden Fahrzeugeinstellungen wie Sitz- und Spiegelposition, Musik, Temperatur oder Navigation automatisch für den jeweiligen Fahrer angepasst.

Cloud-Services erweitern Funktionsumfang

Neben der Zugangskontrolle des Fahrzeugs setzt Continental auch auf die Cloud: Hier verspricht sich der Hersteller mehr Flexibilität. So lassen sich Anwendungen, die bisher direkt auf der Head-Unit integriert waren, in die Cloud auslagern. Dort wird berechnet und das System ist immer auf den neuesten Stand. Auch neue Funktionen lassen sich unkompliziert ergänzen. Das Terminal nutzt HTML 5, mit denen sich Cloud-Applikationen entwickeln und darstellen lassen. Damit ist garantiert, dass verschiedene Hersteller plattformunabhängige Anwendungen entwickeln und einsetzen können.

Hinzu kommt, dass das Cloud-Terminal das Nutzerverhalten des Fahrers tages- und wochenzeitabhängig analysiert. So lässt sich beispielsweise das Entertainment-System individuell anpassen. Oder macht sich der Fahrer beispielsweise jeden Mittwochnachmittag auf den Weg in das Fitnessstudio, wird ihm beim Start des Systems genau dieser Weg angezeigt.

Selbst das Standard-Radio lässt sich mit Cloud-Services und künstlicher Intelligenz optimieren. Continental bringt verschiedene Angebote in einem sogenannten Crowd-Sourcing-Ansatz zusammen. Der Fahrer hat jederzeit das aktuelle Programm aller Radiosender im Blick und kann bestimmte Inhalte auswählen.

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