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Embedded Vision Bildverarbeitung und Feldbussteuerungstechnik kombiniert

Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: Spectra)

Das FieldboxCAM-System bietet einen Baukasten für die Bildverarbeitung mit gleichzeitiger Feldbusanbindung. Es besteht aus einem Mini-PC, der Spectra PowerBox 100 mit der echtzeitfähigen Bildverarbeitungsbibliothek SIMD und dem GigE-Vision Stack von Sybera und einer Industrie-Kamera. Der Vorteil des FieldboxCAM-Systems und der wesentliche Unterschied zu den meisten traditionellen Smart-Kameras ist laut Anbieter die flexible Integration in die vorhandene Steuerungstechnik. Über die optionalen, je vier isolierten digitalen Ein-/Ausgänge der Spectra PowerBox 100 können einfache OK/nicht OK-Ergebnisse der Bildauswertung direkt als physikalisches Signal an übergeordnete SPS, Controller oder direkt an Aktoren weitergeleitet werden. Auch der Einsatz als untergeordneter PROFINET-Slave mit Übermittlung der Bildergebnisse an eine Master-SPS ist, inklusive der dazugehörigen GSDML- bzw. ESI-Konfigurationsdatei, einfach möglich. Mit Aktivierung des Master-Stack für das gewünschte Feldbus- oder Realtime-Ethernet-Protokoll wird das System selbst zum alles kontrollierenden Feldbus-Master und vereint so Bildverarbeitung und Feldbussteuerungstechnik in einem kompakten Gehäuse. Dabei hat laut Spectra die Größe des Embedded Systems nichts mehr gemein mit der traditionellen Vorstellung von einem 4HE-Rack-IPC mit Frame-Grabber-Karten. Vielmehr seien die Maße der lüfterlosen Spectra PowerBox 100 mit gerade einmal 150 mm x 53 mm x 105 mm nahe an den Anforderungen von Embedded-Vision-Anwendungen angesiedelt und geeignet für Bildverarbeitungsaufgaben dicht an der Maschine.

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