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Brandschutzgehäuse Bieten höchsten Gesamtleiterquerschnitt auf dem Markt

| Redakteur: Kristin Rinortner

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(Bild: VBM-Archiv)

Vor kurzem hat häwa Allgemein-bauaufsichtliche-Zulassungen (ABZ) für seine Brandschutzgehäuse nach den neuesten Richtlinien des Deutschen Instituts für Bautechnik (DiBT) bekommen. Laut den neuen Zulassungen Z-86.1-20 und Z-86.1-22 des DiBT können die HFA-Brandschutzgehäuse einem Feuer von mindestens 30 bzw. 90 Minuten widerstehen. Gegenüber früher sind nach den neuen Richtlinien jetzt auch Angaben über die einzuführenden Kabel Pflicht. Hierin liegt der besondere Wettbewerbsvorteil, denn sie weisen, relativ zum Gehäusevolumen, den höchsten zulässigen Gesamtleiterquerschnitt auf dem Markt auf. Bereits ab Außenabmessungen von 600 mm x 1000 mm x 600 mm (BxHxT) können Einzelkabel bis 4 x 240 mm² und ein Gesamtleiterquerschnitt von 3362 mm² über die Kabeleinführung in das Brandschutzgehäuse eingeführt werden. Bei kleineren Gehäusevolumen kann linear interpoliert werden.

Für die Anwender ist der Gesamtleiterquerschnitt in den ABZ der Gehäuse sehr wichtig. Wenn der zugelassene Gesamtleiterquerschnitt des einzelnen Kabels bzw. aller eingeführten Kabel den in der ABZ genannten Querschnitt übersteigt, kann der Anwender seine elektrische Anlage in das bestimmte Gehäuse nicht mehr einbauen und muss eventuell größere und teurere Gehäuse kaufen, um die benötigte Kabelmenge einführen zu dürfen.

Ein weiterer Vorteil der Brandschutzgehäuse ist die Flexibilität bei der Größe und Belegung des Kabelschotts. Das Kabelschott lässt sich oben, unten, sowie auch seitlich anbringen. Zudem gibt es mehrere Varianten zum direkten Einführen der Kabel oder für die Anbindung eines Brandschutz-Kabelkanals.

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