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OLED-Panel Biegsame und transparente OLED-Displays

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Sie lassen sich rollen und sind transparent. Der südkoreanische Elektronikfertiger LG hat zwei Prototypen von OLED-Panels vorgestellt, die in den nächsten Jahren Einzug in unsere Wohnzimmer halten sollen.

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Größerer Biegeradius: LG zeigt den Prototypen eines OLED-Panels, das siich bis zu einem Radius von 3 cm rollen lässt, ohne Einschränkung der Funktion.
Größerer Biegeradius: LG zeigt den Prototypen eines OLED-Panels, das siich bis zu einem Radius von 3 cm rollen lässt, ohne Einschränkung der Funktion.
(LG)

Ein TV-Bildschirm so flexibel gebaut, dass dieser sich zusammenrollen lässt. Der Südkoreanische Hersteller LG Electronics hat solch ein Display entwickelt: ist das Panel zusammen gerollt, dann misst diese 3 cm. Dabei handelt es sich um ein flexibles OLED-Display. Nicht nur, dass die Displays dünner werden. Dank seiner rollbaren Eigenschaften sind die Displays auch prädestiniert für mobile Anwendungen.

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Verstecken muss sich der OLED-Prototypen von LG nicht, bietet sie doch eine Auflösung von 1200 x 810 Pixeln. Der Krümmungsradius beträgt immerhin 30R. Somit lässt sich das Display bis zu einem Radius von 3 cm einrollen, ohne dass es in seiner Funktion eingeschränkt wird. Künftig sind flexible OLED-Displays mit Diagonalen bis 50 Zoll möglich.

So funktioniert das OLED-Display

Ein weiterer Prototyp bietet einen anderen Vorteil. Es verfügt über eine Durchlässigkeit von 30%. Erreicht hat das LG durch eine spezielle Pixel-Design-Technologie. Das ist eine Steigerung um das Dreifache von bereits erhältlichen transparenten LC-Displays. Außerdem ist es LG gelungen, die Trübung auf unter 2% zu drücken. In einigen Jahren sollen OLED-TVs genügend Licht emittieren, sodass keine weitere Lichtquelle im Raum benötigt wird.

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