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Betrachtungen für sichere und energieeffiziente Rechenzentren

| Redakteur: Gerd Kucera

Der Ausfall oder ein Einbruch in der Energieversorgung kann fatale Folgen mit sich bringen. Für eine sichere Energieversorgung gibt Energie-Management-Spezialist Eaton beachtenswerte Hinweise.

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Bild 1: Unterbrechungen und Störungen im Datenzentrum können sich massiv auf Produktion und Umsatz auswirken.
Bild 1: Unterbrechungen und Störungen im Datenzentrum können sich massiv auf Produktion und Umsatz auswirken.
(Bild: Eaton)

Nach dem Ausfalls der Energieversorgung im Mai des Jahres bei British Airways bezifferte die Fluggesellschaft ihren finanziellen Verlust mit rund 100 Millionen Euro nebst massivem Imageschaden als weitere Folge, weil tausende Passagiere ihren Flug nicht antreten konnten.

Dieser Vorfall zeigt einmal mehr: Stabil laufende Rechenzentren und IT-Netze sind für den Unternehmenserfolg unerlässlich.

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Die Ursachen einer instabilen Versorgung sind vielfältig, etwa Bauarbeiten, Lastabwurf, automatische Wiedereinschaltung nach Blitzeinschlag, Erdschluss oder wenn die Regelung des Netzes nicht ausreichend schnell auf Störungen oder Veränderungen im Stromnetz reagiert.

Die Energie-Management-Experten von Eaton haben für Unternehmen jedweder Größe fünf zentrale Punkte fixiert, die für ein langfristig sicheres Rechenzentrum von Bedeutung sind.

Die Energieversorgung des Rechenzentrums ist hierin ein zentrales Thema. Unterbrechungen und Störungen können sich massiv auf Produktion und Umsatz auswirken und auch der größte Anteil der Betriebskosten entfällt auf den Energieverbrauch.

Neue Entwicklungen bei der Rechenzentrum-Infrastruktur sowie bei der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) bieten Unternehmen bessere Möglichkeiten, das Rechenzentrum energieeffizient und sicher zu betreiben.

Komplexes Management virtualisierter Infrastrukturen

Virtualisierung sowie softwaredefinierte Rechenzentren und Recheninfrastrukturen sind auf dem Vormarsch. Die Auslagerung bietet laut Eaton Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Betriebskosten, die Verwaltung ist jedoch komplex. Moderne Software-Lösungen für das Infrastruktur-Management lassen sich heute in virtuelle Architekturen einbinden, USV und Stromverteiler-Einheit können zusammen mit Informationen zu Netzwerk, Servern und Speicherung in einer Applikation dargestellt werden.

Zudem schaffen sie eine zusätzliche Sicherheitsebene, ermöglichen Fehlertoleranz bei Unregelmäßigkeiten der Stromversorgung oder Live-Migrationen zu Backup-Standorten. Bei Problemen setzen sie automatisiert geeignete und vorab definierte Maßnahmen in Gang. Dies ist besonders in Hinblick auf den sequentiellen Shutdown von VM-Instanzen im Notfall wichtig, da die notwendige Hierarchisierung auch mit modernen physischen Doppelwandler-USV-Systemen alleine nicht umsetzbar ist.

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