Drehmomentsensoren Berührungslos messen mit inverser Magnetostriktion

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Berührungslose Drehmomentsensoren für Prüfstande und End-of-Line-Tests hat Sensor-Spezialist NCTE entwickelt. Diese sollen sich zum Beispiel für Anwendungen bei E-Bikes, in der Agrartechnik oder sogar in der Formel 1 eignen.

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Drehmomentsensoren: Für E-Bikes, Agrartechnik oder auch in der Formel 1 kommen die Sensoren zum Einsatz.
Drehmomentsensoren: Für E-Bikes, Agrartechnik oder auch in der Formel 1 kommen die Sensoren zum Einsatz.
(Bild: NCTE)

Neben den berührungsfreien Drehmomentsensoren bietet NCTE ein breites Portfolio an serienmäßigen Standardsensoren und passenden Zubehörteilen. Das Produktportfolio erstreckt sich über sechs verschiedene Serien, die nach Einsatzbereichen sowie erforderlichen Nenndrehmomenten und Genauigkeiten untergliedert sind.

Die Standardsensoren werden statt üblicher Drehmomentsensoren in Prüfstanden und End-of-Line-Tests eingesetzt. Der Vorteil: Die Messung erfolgt berührungsfrei auf Basis der inversen Magnetostriktion ohne Kabel oder Verschleiß – und damit wartungsfrei. Die Sensoren liefern präzise Messwerte selbst bei starken Vibrationen. Auch Öl und Wasser beeinträchtigen den Betrieb nicht. Die Technologie der inversen Magnetostriktion von NCTE lässt sich als ein komplementärer Lösungsansatz zur herkömmlichen DMS-Technologie ansehen.

Wir gestalten die Maschinen und Entwicklungen unserer Kunden intelligenter und effizienter. Unser Portfolio an Standardsensoren schließt eine Lücke im Markt für kostensparende Plug-and-play-Drehmomentsensorik in Entwicklungs- und Testumgebungen.

NCTE-Vorstand Jürgen Uebbing

Sensoren werden in Deutschland entwickelt

Alle Sensoren sind „Made in Germany“ am Firmensitz entwickelt und gefertigt. Mit kurzen Lieferzeiten ab Lager werden die Sensoren per Plug-and-play in die Anwendung integriert. Messbereiche sind standardmäßig zwischen 0,5 bis 10.000 Nm erhältlich. Höhere Drehzahlen können auf Anfrage überprüft werden. Die Genauigkeit reicht bis zu 0,1 Prozent bei Drehzahlen bis 10.000 U/min. Die Sensorsysteme sind standardmäßig staubgeschützt nach der Schutzart IP50.

Als Optionen bietet NCTE unter anderem ein kundenspezifisches Nenndrehmoment, Winkelsensor oder Speed-Sensor. Die Ausgangssignale umfassen 0-5 V/0-10 V/4-20 mA, CAN-Bus oder USB und werden zukünftig auf ±5 V und ±10 V erweitert.

„Mit unserem Portfolio an Standardsensoren wollen wir unser Fachhändler-Netzwerk weltweit weiter ausbauen, vor allem in Asien und Nordamerika. Die digitale Sensor+Test 2021 vom 4. bis 6. Mai bietet eine hervorragende Möglichkeit, Kunden, Partnern und Distributoren aus der ganzen Welt unsere Lösungen vorzustellen“, schließt Uebbing.

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