Bordnetz Bereits 150 Fahrzeugmodelle mit dem MOST-Netzwerk unterwegs

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Die MOST Cooperation (MOSTCO), die Standardisierungsorganisation der MOST-Technologie (Media Oriented Systems Transport), hat verkündet, dass bereits 150 Fahrzeugmodelle mit dem MOST-Netzwerk auf den Straßen unterwegs sind.

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150 Fahrzeugmodelle sind mittlerweile mit dem MOST-Netzwerk auf den Straßen unterwegs.
150 Fahrzeugmodelle sind mittlerweile mit dem MOST-Netzwerk auf den Straßen unterwegs.
(Bild: MOST Cooperation)

„Die MOST Cooperation feiert den Erfolg des führenden Netzwerkstandards im Auto, den die rasante Implementierungsrate widerspiegelt“, erläutert Henry Muyshondt, Executive Director der MOST Cooperation. „Zu den zahlreichen Fahrzeugherstellern, die auf die MOST-Technologie setzen, gehören die drei weltweit führenden Automobilkonzerne Toyota, General Motors und Volkswagen, die jeweils auf den Kontinenten Asien, Nordamerika und Europa die Märkte anführen.“

Henry Muyshondt: „Zu den zahlreichen Fahrzeugherstellern, die auf die MOST-Technologie setzen, gehören die drei weltweit führenden Automobilkonzerne Toyota, General Motors und Volkswagen.“
Henry Muyshondt: „Zu den zahlreichen Fahrzeugherstellern, die auf die MOST-Technologie setzen, gehören die drei weltweit führenden Automobilkonzerne Toyota, General Motors und Volkswagen.“
(Bild: MOST Cooperation)

Mehr als 133 Millionen MOST-Knoten

Mit mehr als 133 Mio. MOST-Knoten ist die MOST Technologie im Massenmarkt aller Fahrzeugklassen weit verbreitet. Sie ist heute eine offene Technologie, die von der Mehrzahl der Automobilhersteller und ihren namhaften Zulieferern unterstützt wird.

Akzeptanz von MOST schnell ansteigend

Nur drei Jahre nach Gründung der MOSTCO im Jahr 1998 wurde bereits 2001 das erste MOST-Fahrzeug vorgestellt. Im folgenden Jahr implementierten 13 weitere Fahrzeuge das MOST Infotainment-Rückgrat. 2007 hatte die innovative Netzwerktechnologie Einzug in 50 Fahrzeugmodelle gehalten. 2010 waren es schon 100 Modelle und 2013 ist die Anzahl auf über 153 Automodelle angestiegen. Nach dem Start in Europa präsentierten asiatische Hersteller 2007 ihre ersten MOST Autos und 2012 folgte der erste US-amerikanische Automobilhersteller. Heute befinden sich 120 europäische, 25 asiatische und 8 US-amerikanische Fahrzeugmodelle auf den Straßen.

Drei MOST Generationen auf der Straße

Die erste Generation MOST25 basiert auf der optischen Datenübertragung über optische Polymerfasern (POF). Sie etablierte sich schnell in den europäischen und koreanischen Märkten und ist heute in 122 Automodellen implementiert.

MOST50 – das Infotainment-Rückgrat in 28 Fahrzeugmodellen

Der japanische und US-amerikanische Markt baute auf die zweite Generation MOST50, die das Infotainment-Rückgrat in 28 Fahrzeugmodellen bildet. Das wesentlichste, neue Merkmal von MOST50 war die kostengünstige, elektrische Datenübertragung über ungeschirmte, verdrillte Kupferkabel (UTP, unshielded twisted pair) unter Einhaltung der im Automobilsektor herrschenden strengen Vorgaben an die elektromagnetische Verträglichkeit.

MOST150 mit 150 MBit/s Bandbreite

Seit kurzem setzen Daimler und Volkswagen mit MOST150 die neueste MOST-Technologie in erste Fahrzeuge ein: Audi A3, Mercedes-Benz S-Klasse und Volkswagen Golf. MOST150 bietet eine höhere Bandbreite von 150 MBit/s, einen isochronen Übertragungsmechanismus zur Unterstützung komplexer Videoanwendungen sowie einen eingebetteten Ethernet-Kanal für die effiziente Übertragung von IP-Paketen. Mit dem Einsatz des MOST Ethernet-Kanals auf der Straße besteht kein Grund, alle Daten in ein spezielles Format zu pressen, damit sie einem bestimmten Übertragungsprotokoll entsprechen. MOST transportiert die verschiedensten Datentypen wie Audio, Video, und Kontrollinformationen sowie Ethernet- und IP-Frames gleichzeitig.

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