Nahinfrarot-Spektroskopie Belgisches Pharmaunternehmen übernimmt HiperScan

Das belgische Pharmaunternehmen Fagron und Spezialist für die Herstellung von Arzneimitteln hat das Fraunhofer-Spin-off HiperScan übernommen. HiperScan ist deutscher Marktführer wenn es um die Identifizierung von Ausgangsstoffen in Apotheken geht.

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Nahinfrarot-Spektroskopie: Die Geschäftsführer von HiperScan Alexander Wolter und Michael Thoma.
Nahinfrarot-Spektroskopie: Die Geschäftsführer von HiperScan Alexander Wolter und Michael Thoma.
(Bild: HiperScan)

Am 14. April hat das Pharmaunternehmen Fagron das Fraunhofer-Spin-off HiperScan erworben. Als Ausgründung des Fraunhofer IPMS beschäftigt sich HiperScan seit 2006 mit der Nahinfrarot- (NIR-)Spektroskopie. Dabei ist das Analyse-System Apo-Ident entstanden, mit dem sich Ausgangsstoffe in Arzneimitteln identifizieren lassen. Eingesetzt wird das System in über 5.500 Apotheken. Mittlerweile hat sich HiperScan in diesem Segment zum Marktführer in Deutschland entwickelt und beschäftigt derzeit über 50 Mitarbeiter.

Die am Fraunhofer IPMS entwickelte Rastergittertechnik bildet die Grundlage für die von HiperScan entwickelten Nahinfrarot-Spektrometer. Die Analysesysteme ermöglichen es, die Investitionskosten deutlich zu senken, um die NIR-Analytik auch für kleine Unternehmen erschwinglich zu machen. Bereits 2004 trat Dr. Alexander Wolter, damals Wissenschaftler am Fraunhofer IPMS und heute Geschäftsführer von HiperScan, an Fraunhofer mit seiner Idee einer Ausgründung heran.

Ausgegründet hat man das Unternehmen 2006 und 2007 beteiligte sich das Fraunhofer an dem Unternehmen. Eine zusätzliche Fraunhofer-Förderung mit dem Ziel des weiteren Management-Ausbaus folgte. Finanziert wurde das Unternehmen unter anderem über den High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie den Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS). Fagron übernimmt nun neben anderen Anteilen sämtliche Fraunhofer-Anteile.

Wer steckt hinter Fagron?

Inhaltsstoffe analysieren: Staubdicht und multifunktional lassen sich die Spektrometer dank der integrierten und validierten Substanzdatenbank in Apotheken einsetzen.
Inhaltsstoffe analysieren: Staubdicht und multifunktional lassen sich die Spektrometer dank der integrierten und validierten Substanzdatenbank in Apotheken einsetzen.
(Bild: HiperScan)

Das belgische Unternehmen Fagron ist weltweit führend bei der pharmazeutischen Herstellung von Arzneimitteln, das sich auf die Bereitstellung personalisierter Medizin für Krankenhäuser, Apotheken, Kliniken sowie Patienten und Patientinnen in 35 Ländern der Welt konzentriert. Das 1990 gegründete Unternehmen hat weltweit über 3.000 Beschäftigte.

Als Teil der Fagron-Familie eröffnen sich für die Technologie von HiperScan neue Märkte, um die Sicherheit weiter zu erhöhen und die Zukunft der personalisierten Medizin voranzutreiben.

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