Sensorbasierte LED Beleuchtungsspezialist bietet Lösungen für vernetzte LED-Leuchten

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Eine sensorbasierte LED-Beleuchtung hilft Unternehmen, ihre Energiekosten zu senken. Das amerikanische Unternehmen Digital Lumens profitiert vom Wachstum auf dem globalen Beleuchtungsmarkt.

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Vernetzte LED-Beleuchtung in einer Fabrikhalle. Sensoren überwachen das Umgebungslicht und die Präsenz von Mitarbeitern.
Vernetzte LED-Beleuchtung in einer Fabrikhalle. Sensoren überwachen das Umgebungslicht und die Präsenz von Mitarbeitern.
(Bild: Digital Lumens)

Dank der vernetzten Beleuchtung konnte Digital Lumens seine Marktposition weiter ausbauen. Dabei kommt es nach Aussage von Tom Pincince, President und CEO bei Digital Lumens, den Kunden darauf an, die Betriebskosten bei einer Vielzahl von Betriebsflächen die laufenden Kosten senken. Dabei helfen vernetzte Lösungen, wie sie im Internet der Dinge zur Verfügung stehen. Neben Marktanteilen in der Produktion, Logistik und Lagerhaltung konnte das amerikanische Unternehmen auch Zuwächse bei Büros, Sportstätten, Kongresszentren, im Einzelhandel sowie in der Luftfahrt- und Transportbranche erzielen.

Ein zentrales Werkzeug ist die Steuerplattform „LightRules“, die es als mobile Variante gibt, um Beleuchtungssysteme über ein mobiles Gerät zu konfigurieren. Eine lichttechnische Lösung in Notfällen garantiert LightRules für Notbeleuchtungssysteme. Außerdem konnte Digital Lumens fünf neue Patente auf seine Lösungen anmelden.

Steuerplattform passt das Licht der Umgebung an

Für den international agierenden Transport- und Logistikdienstleister GEODIS aus Nieder-Olm hat Digital Lumens zusammen mit SchahlLED Lighting 370 LED-Einzelstrahler auf einer Fläche von 20.000 m² im laufenden Betrieb installiert. Die LED-Leuchten werden von Sensoren unterstützt, die das Umgebungslicht messen und so das Licht einstellt.

Außerdem wurden die Leuchten von ursprünglich zehn auf sechs Meter abgehangen. Damit wird im Einschichtbetrieb an fünf Wochentagen ein Einsparpotenzial von viereinhalb Jahren erzielt. Das sagt Nicolas von Wilcke, Geschäftsführer der unabhängigen LED-Beratungsgesellschaft Nexplan, der das Projekt federführend betreut hat. Zum Vergleich: Eine Standard-LED-Lösung, die durchgängig zu 100% angeschaltet wäre, hätte einen „Return on Investment“ von etwa sechseinhalb Jahren ergeben.

Herzstück ist die erwähnte Steuerplattform „LightRules“, die direkt in den Strahler integriert ist. Diese erfassen beispielsweise die Bewegungsmuster am Standort. Auf Basis der generierten Protokolle ermittelt die Technik die passende Beleuchtungsstärke und dimmt das Licht gemäß Bedarf. Am GEODIS-Standort Nieder-Olm variiert die Beleuchtungsintensität zwischen 80 und 20%. Durch das Abdimmen der Anlage, wenn Mitarbeiter nicht vor Ort sind, verlängert sich die Lebensdauer der Leuchten in etwa um das Vierfache, also von 66.000 auf ungefähr 260.000 Stunden oder 30 bis 40 Jahre.

Die ursprüngliche T5-Bestandsbeleuchtung des Vermieters wurde lediglich abgeklemmt. Dies ermöglicht GEODIS, die leasingfähige Beleuchtungsanlage von Digital Lumens bei Ablauf des Mietvertrages zu deinstallieren und flexibel in anderen Objekten einzusetzen.

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