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Bedienen und visualisieren: Display mit Java schneller programmieren

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Bedien- und Visualisierungsgeräte für Maschinen und Anlagen sollen sich mit der iLCD-Linie von demmel schnell programmieren lassen. Dahinter steckt neben einem 525-MHz-Prozessor die Hochsprache Java.

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Der iLCD wird über die Hochsprache Java programmiert. Projekte sollen sich damit schneller umsetzen lassen.
Der iLCD wird über die Hochsprache Java programmiert. Projekte sollen sich damit schneller umsetzen lassen.
(Bild: demmel)

Jeder, der ein modernes Display in der Industrie einsetzt, verlangt wie bei den privaten Endgeräten brillante Farben und einfache Bedienung. Damit diese Ansprüche auch an die Bedien- und Visualisierungsgeräte von Maschinen und Anlagen übergehen, bietet demmel products seine iLCD-Linie mit einem integrierten 525-MHz-Prozessor. Der Hersteller setzt hier auf Java, damit Programme schneller laufen um das Ziel zu erreichen. Die Unterstützung der On-Board-High-Speed-USB-, I²C-, SPI- und Ethernet-Schnittstellen sowie verschiedener I/Os unter Java erlauben es den Entwicklern, Anwendungen schneller umzusetzen und aufwändige Low-Level Programmierung wird obsolet.

Farben, Helligkeit und Kontrast

Zum Einsatz kommen IPS-Displays, die einen großen Ablesewinkel von 160° bieten. Selbst bei schrägen Betrachtungswinkeln sind Farben, Helligkeit und Kontrast auf den Displays kaum verändert. Besonders wichtig im industriellen Umfeld ist die hohe Helligkeit. Bei der Auflösung kommt das Display mit sieben Zoll auf 1024 x 600 Pixel. Standardmäßig werden die neuen iLCDs mit kapazitivem Touchpanel geliefert. Dabei liegt der Vorteil des Systems darin, eine Hochsprache zu verwenden, ohne dass ein Betriebssystem dahinter steht. Nutzen Anwender die iLCDs ohne Java, dann übernimmt ein externer Controller die Steuerung.

Für die Projektarbeit stellt demmel products den iLCD Manager XE inklusive Java-Entwicklungsumgebung kostenlos zur Verfügung. Damit lassen sich alle iLCD einrichten, konfigurieren, programmieren und testen. Ein eingebauter Bildschirm-Simulator und Debugger für Java-Programme erleichtern das Testen der unterschiedlichen Layouts und der Programme selbst ohne Hardware. Automatische Funktionen gewährleisten einen schnellen Start und sorgen dafür, dass auch Entwickler ohne spezielle Programmierkenntnisse erfolgreich sind. Zusätzliche Hard- oder Software ist nicht nötig.

Ein besonderes Feature ist die kompakte Bauform der iLCDs. Die Bautiefe ist trotz eingebauter Technik nur wenig größer als das Display selbst. Eine schlanke Form hilft beim Design sowie bei beengten Verhältnissen.

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