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eCarTec Award 2014 Bayerischer Staatspreis für Elektromobilität verliehen

| Redakteur: Thomas Kuther

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurden am Abend des ersten Messetages der eCarTec 2014 die Gewinner des eCarTec Awards – Bayerischer Staatspreis für Elektromobilität – ausgezeichnet.

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Verleihung des eCarTec Award 2014: die Preisträger
Verleihung des eCarTec Award 2014: die Preisträger
(Bild: MunichExpo Veranstaltungs GmbH )

Ministerialdirektor Dr. Bernhard Schwab, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, überreichte in Vertretung von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner gemeinsam mit Moderator Jan Stecker und dem Veranstalter der eCarTec Munich Robert Metzger die Auszeichnungen an die Preisträger.

Die Bildergalerie zeigt neben den Preisträgern Bilder der prämierten Beiträge sowie Impressionen vom eCarTec-Messerundgang und Kongress:

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Bildergalerie mit 7 Bildern

„Elektromobilität ist eines der Megathemen unserer Zeit. Mit der bayerischen Elektromobilitätsstrategie will die Bayerische Staatsregierung die Vorreiterrolle des Wirtschafts- und Technologiestandortes Bayern weiter ausbauen und Elektromobilität als zukunftsweisende und umweltfreundliche Technologie weiter forcieren“, betonte Ministerialdirektor Dr. Bernhard Schwab. „Deshalb wird der eCarTec Award auch in diesem Jahr wieder als Bayerischer Staatspreis für Elektromobilität ausgelobt.“

Preisverleihung in sechs Kategorien

Der eCarTec Award wurde in diesem Jahr in den sechs Kategorien verliehen:

  • „Electric Vehicle“,
  • „Energy & Infrastructure“,
  • „Energy Storage“,
  • „Powertrain & Electronics“,
  • „Product Concept/Vision“ sowie
  • „Sustainable Mobility Concept“.

Der Bayerische Staatspreis für Elektromobilität ist mit einem Preisgeld von 10.000 € je Kategorie dotiert. Hier die Gewinner des eCarTec Awards 2014 im Einzelnen:

Electric Vehicle: Elektroauto VW e-Golf

Über den Sieg in der Kategorie „Electric Vehicle“ durfte sich die Volkswagen AG mit ihrem e-Golf freuen. Das effiziente Elektroauto überzeugt in seiner Klasse auf Anhieb mit einem wegweisend niedrigen Verbrauchswert von 12,7 kWh/100 km und einer Reichweite von bis zu 190 km im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus).

Energy & Infrastructure: induktives Energieübertragungssystem

Die INTIS GmbH hat mit ihrer Einreichung „berührungsloses System für die Energieübertragung von Elektrofahrzeugen“ der Kategorie „Energy & Infrastructure“ die Jurymitglieder überzeugt. Das System für die Energieversorgung von Elektrofahrzeugen im Stand und während der Fahrt ist mit geringstmöglichem Fahrzeug- und Infrastrukturaufwand realisierbar und kann hohe Leistungen übertragen. Es ist so konzipiert, dass der Aufwand für das Einbringen der Technik in die Straße minimal ist und den aktuellen Stand der Straßenbautechnik berücksichtigt.

Energy Storage: Akkumodul Akamodule HHP/Akasystem HHP 8M

In der Kategorie „Energy Storage“ wurde in diesem Jahr das Lithium-Ionen-Batterie-Modul Akamodule HHP/Akasystem HHP 8M der Akasol GmbH ausgezeichnet. Das hochfunktionale Modul speziell für Hybrid- und High-Power-Anwendungen ist serienfertig, verfügt über eine Flüssigkühlung und wiegt nur 5,9 kg.

Powertrain & Electronics: elektrisches Achsantriebssystem EVD 1+

Als Sieger in der Kategorie „Powertrain & Electronics“ konnte sich die ZF Friedrichshafen AG mit Ihrer Einreichung EVD 1+ (Electric Vehicle Drive 1 Plus) gegen ihre Mitbewerber durchsetzen. Der Technologiekonzern ZF hat ein elektrisches Achsantriebssystem für kleine und mittlere PKW entwickelt. Das zentral auf der Achse positionierte System, das E-Antrieb und Leistungselektronik platzsparend integriert, bietet 115 kW mechanische Leistung und hohe Drehmomente schon bei niedrigen Drehzahlen.

Product Concept/Vision: Taxi-Konzept EVA

Ein revolutionäres Konzept brachte dem Create Research Center der Technischen Un iversität München (TUM) den Sieg in der Kategorie „Product Concept/Vision“. EVA ist das erste rein elektrische Taxi, das speziell für tropische Megastädte entwickelt wurde. Mit einer Ladezeit von nur 15 Minuten kann EVAs Superschnell-Ladesystem die Batterie auf eine Minimalreichweite von 200 km laden, wenn man einen Singapurischen Fahrzyklus und Klimakonditionen voraussetzt.

Sustainable Mobility Concepts: Ladeinfrastrukurkonzept intercharge

Mit dem Konzept „intercharge – charge wherever you like”– konnte sich die Hubject GmbH in der Kategorie „Sustainable Mobility Concepts“ gegen ihre Mitbewerber durchsetzen. Mit intercharge hat die Hubject GmbH einen nutzerfreundlichen und effizienten Ansatz entwickelt, der öffentliche Ladestationen anbieterübergreifend zugänglich macht. Unabhängig vom Betreiber der Ladestation können Endkunden mittels der intercharge-Kompatibilität alle notwendigen Dienstleistungen rund um das Laden von Elektrofahrzeugen im (privat-)öffentlichen Raum auf Basis von zeitgebundenen oder auch ad hoc-Verträgen realisieren.

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