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Elektronikfertiger Bauteilezählung – ein Schritt zur Nachhaltigkeit in der Fertigung

| Redakteur: Franz Graser

Der Elektronikfertiger Elektron Systeme aus dem fränkischen Weißenohe versteht sich als Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen hält insbesondere die Bestandsaufnahme des bestehenden Materials für den ersten Schritt zur Ressourcenschonung.

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Bei der energetischen Sanierung des Elektron-Firmengebäudes wurden sowohl die Dachflächen als auch die Fassade mit Photovoltaik-Paneelen ausgestattet.
Bei der energetischen Sanierung des Elektron-Firmengebäudes wurden sowohl die Dachflächen als auch die Fassade mit Photovoltaik-Paneelen ausgestattet.
(Bild: Elektron)

Nur wer weiß, wie viele der mikroskopisch kleinen Bauelemente er überhaupt besitzt, kann letztlich auch verantwortlich damit umgehen. Das Unternehmen ist derzeit einer der wenigen EMS-Dienstleister, der seinen Kunden genau diese Kompetenz in seinem „Rundum-Sorglos“-Pakt anbietet.

Dank des Röntgenscanners OC-SCAN CCX, der von Elektron Systeme und der Tochterfirma optical control entwickelt und gefertigt wurde, ist der Dienstleister in der Lage, seinen Kunden automatisch die Zählung des bereitgestellten Materials anzubieten – und zwar vor und nach der Fertigung.

Unkompliziert und schnell zählt der Röntgenscanner in weniger als 20 Sekunden jedes Gebinde, ohne dass es ausgepackt werden muss. Das Ergebnis: weniger Verschrottung von überflüssigen Beständen.

Wolfgang Peter, verantwortlich für die strategische Unternehmensentwicklung bei Elektron Systeme, ist überzeugt: „Die nachhaltige Fertigung eines Produktes ist von ebenso großer Bedeutung wie der aktiv praktizierte Umweltschutz. Nur wenn gewährleistet ist, dass elektronische Baugruppen ressourcenschonend produziert werden und reparaturfähig bleiben, kann wirtschaftliches Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz im Einklang sein.“

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