Bauteile statt Schokolade im Adventskalender 2018

| Autor: Margit Kuther

Conrad Adventskalender Raspberry Pi: Steckbrett, LED, Widerstand und Verbindungskabel bringen eine LED zum Leuchten
Conrad Adventskalender Raspberry Pi: Steckbrett, LED, Widerstand und Verbindungskabel bringen eine LED zum Leuchten (Bild: Margit Kuther)

Schluss mit langweiligen Schokoladenkalendern. ELEKTRONIKPRAXIS präsentiert Ihnen nicht alltägliche Adventskalender für Technikfans und solche, die es werden wollen.

Auch dieses Jahr hat Conrad verschiedenste Adventskalender für Tekkies im Sortiment. Der Klassiker ist Conrads Adventskalender „24 Elektronikideen für Tekkies“ für rd. 10 €. Er eignet sich für Jugendliche ab 14 Jahren, denn Löten ist dank Steckbrett (wie auch bei den anderen Conrad-Kalendern) nicht erforderlich. Wir empfehlen die Bastel-Adventskalender als Gemeinschaftsprojekt von jungen und junggebliebenen Tekkies, etwa Kinder und Väter.

Hinter jedem Türchen des Kalenders „24 Elektronikideen für Tekkies“ findet sich ein Bauteil. Mit der beiliegenden Broschüre lassen sich verschiedenste Technikprojekte erstellen, etwa ein Berührungsalarm, ein akustischer Lampentester, eine Temperaturschranke und eine Fingerorgel. Das Highlight lässt sich dann am 24. Dezember, nach dem Öffnen des letzten Türchens erstellen. Lassen Sie sich überraschen, um was für ein Projekt es sich handelt.

Kalender Raspberry Pi und Internet of Things

Die Linux-PC-Platine Raspberry Pi findet sich zwischenzeitlich in zahlreichen Haushalten von Makern und Technikinteressierten. Warum nicht die Platine nutzen für Experimente mit Raspberry Pi? Der „Adventskalender Raspberry Pi“ von Conrad (rund 30 €; ohne Raspberry Pi) enthält verschiedenste Bauteile für elektrische Experimente, darunter LED-Projekte mit blinkenden Lämpchen passend zur Adventszeit oder leitfähige Knete als Taster. Anwender können LEDs schalten und mit einem Sensorkontakt steuern, wobei etwa ein Löffel als Sensor dient. Verschiedene Spiele ( Ping Pong, Krabbenkrabbeln, Tennis), ein Lauflicht, verschiedene Lichteffekte, darunter ein LED-Würfel und ein Miniklavier zur Wiedergabe einfacher Lieder warten darauf, mittels Steckbrett und der einfachen Programmiersprache Scratch realisiert zu werden.

Das Internet der Dinge (Internet of Things; IoT), also Gegenstände, die via Internet untereinander kommunizieren und selbstständig agieren, erobern unseren Alltag. Dazu zählen etwa vernetzte Rollladen-, Sicherheits, Licht- und Heizungssteuerungen sowie die Waschmaschine, die eine Nachricht aufs Smartphone schickt, sobald die Wäsche fertig ist.

Auch Conrad widmet sich dem Thema Internet der Dinge und bietet einen Adventskalender an „Internet of Things“ – spielerisch kennenlernen. Auch dieser Kalender vermittelt Elektronik- und Programmierwissen für rund 50 €. Ihnen scheinen 50 € teuer? Der Preis ist gerechtfertigt, denn gleich hinter dem ersten Türchen verbirgt sich ein Arduino-kompatibles NanoESP-Board. Die linke Platinenhälfte des NanoESP-Boards (die Seite mit der Anschlussbuchse) ist mit einem Arduino-kompatiblen Mikrocontroller bestückt und kann mit dem Arduino Nano verglichen werden. Der rechte Platinenteil enthält das WLAN-Modul.

Beide Komponenten kommunizieren über eine per Software generierte serielle Schnittstelle, wobei der Mikrocontroller die Kommandozentrale ist. Die Programmierung erfolgt über Arduino-kompatible Software. Der bereits vorprogrammierte Mikrocontroller in Verbindung mit dem Node-RED-Programmier-Tool bietet eine Menge Spielraum für 24 vielfältige und spannende Experimente rund um das Thema Smart Home und Hausautomatisierung.

Weitere Adventskalender bei Conrad

Für all jene, die nicht komplett auf Süßes verzichten wollen, hat Conrad den „Christmas COUNTDOWN Kalender“ für rund 13 € im Sortiment: mit Schokolade für jeden Tag, zwei Aktionskarten im Wert von 5 € bis 1000 € und Geschenkideen. Conrad führt noch etliche weitere Adventskalender im Sortiment, darunter den „Adventskalender für Fotografen“ von Franzis für rd. 40 €. Für Minecraft-Liebhaber eignen sich die Kalender „MAKERFACTORY Programmieren mit Minecraft“ für rund 20 € und „MAKERFACTORY Programmieren mit Minecraft und Windows“ für rd. 30 €. Und für Retro-Fans bietet Conrad etwa die Adventskalender „Retro-Radio“ für rd. 20 € und „Retro-Kamera“ für rd. 30 € an.

Adventskalender Offroadtruck Revell RC Car

Erst bauen und dann an Heiligabend Gas geben – das bietet der Adventskalender „Revell RC Car“, der etwa über Alternate für rd. 25 Euro erhältlich ist. Fahrspaß ist beim RC-Truck mit Elektromotor und Batterieantrieb garantiert. Zum Lieferumfang gehört eine Fernsteuerung die für präzises Handling sorgt.

Tipp: Wer lieber Hubschrauber statt Trucks steuert, für den bietet Revell den „Adventskalender Helikopter“ an

Adventskalender Experimentieren & Entdecken

24 spannende und lehrreiche Experimente wie Elektrostatik mit einem Luftballon, Eiskristalle züchten mit Faden, Gewindemutter, Lupe, Mondphasen-Experiment mit Styroporkugel, optische Täuschung mit Hohl-/Wölbspiegel, Kompass bauen mit Nadel und Magneten, Atmosphärendruck mit Messbecher, Wasserwaage mit Spritzen und Rohr verspricht der „Adventskalender Experimentieren & Entdecken“ von Franzis, erhältlich etwa über Weltbild für 30 €.

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Die 50€ für den Internet of Things - Kalender finde ich sehr viel. Ein vergleichbares...  lesen
posted am 30.11.2018 um 09:35 von Unregistriert


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