FBDi-Quartalsbericht

Bauelemente-Distribution wächst im zweiten Quartal 2015 um 2,4 Prozent

| Redakteur: Margit Kuther

FBDi-Quartalsbericht 2Q2015: Der Auftragseingang (Booking) wuchs um 9% auf 788 Mio. Euro, der Umsatz (Billing) um 2,4% auf 772 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr
FBDi-Quartalsbericht 2Q2015: Der Auftragseingang (Booking) wuchs um 9% auf 788 Mio. Euro, der Umsatz (Billing) um 2,4% auf 772 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (Bild: FBDi)

Der Umsatz der beim FBDi gemeldeten Unternehmen in Deutschland stieg um 2,4% auf 772 Millionen Euro. Die Auftragslage bleibt trotz der schwächelnden Wirtschaft in China, Russland und Griechenland gefestigt.

Die deutsche Bauelemente-Distribution schließt das zweite Quartal 2015 mit einem leichten Wachstum ab. Der Umsatz der beim FBDi gemeldeten Unternehmen in Deutschland stieg um 2,4% auf 772 Mio. Euro. Bei den Aufträgen verzeichnete der FBDi ein Plus von knapp 9% auf 788 Mio. Euro.

Bei den Technologien gab es keine Verschiebungen. Halbleiter legten erneut um 3,7% auf 540 Mio. Euro zu, was einem Anteil am Gesamtmarkt von 70% entspricht. Die passiven Komponenten wuchsen leicht auf 108 Mio. Euro, dies repräsentiert einen Anteil von 14%. Bei der Elektromechanik sieht es mit -3,1% auf 75 Mio. Euro ähnlich aus, der Anteil am Gesamtmarkt ist 10%. Displays wuchsen wieder um 12% auf rund 23 Mio. Euro, knapp 3% des Marktes, die Stromversorgungen (Batterien, Akkus und Wandler) um 15% auf 18,5 Mio. Euro (2,5% Anteil am Gesamtmarkt).

Alle Segmente sind auf Wachstumskurs

FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: „Nach dem durchwachsenen ersten Quartal sind alle Segmente wieder auf Wachstumskurs, alle zeigen einen steigenden Auftragseingang und das Book-to-Bill-Ratio ist mit 1,02 ebenfalls positiv.“

Ausblick

Für 2015 erwartet Steinberger ein einstelliges Wachstum, da sich die Wechselkursschwankungen abschwächen, und die europäischen Volkswirtschaften sich erholen werden. Lediglich die Situation in Griechenland bleibt weiterhin offen.

Die Entwicklung in China ist ebenfalls schwierig einzuschätzen. Durch die Aktienkursschwäche ist die Kaufkraft geringer, die den etwas schwächelnden Export durch Inlandsnachfrage kompensieren könnte. Bankkredite für den chinesischen Mittelstand werden, falls überhaupt, nur sehr schleppend vergeben.

Die Bankenszene wartet die Auswirkungen der Aktientalfahrt und die staatlichen Gegenmaßnahmen ab. Schließlich macht sich auch die Wirtschaftskrise in Russland bemerkbar.

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