Elektromobilität Batteriefabrik für Renault: Chinesischer Partner investiert Milliarden

Autor / Redakteur: dpa / Michael Eckstein

Die Nachfrage nach Autobatterien wächst rasant – auch in Europa. Nach Stellantis (Opel, Peugeot, Fiat) kündigt nun auch Renault eine Batterieproduktion in Nordfrankreich an – finanziert von einem chinesischen Partner.

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Stromspeicher: Eine neue Fabrik im nordfranzösischen Douai soll Renault bald mit Batterien für Elektroautos versorgen. Finanzier ist der chinesische Envision-Konzern.
Stromspeicher: Eine neue Fabrik im nordfranzösischen Douai soll Renault bald mit Batterien für Elektroautos versorgen. Finanzier ist der chinesische Envision-Konzern.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der chinesische Envision-Konzern will in Nordfrankreich bis zu zwei Milliarden Euro in eine Batteriefabrik investieren und dem Autohersteller Renault zuliefern. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen 2500 Jobs geschaffen werden, teilte Renault in Boulogne-Billancourt bei Paris mit. Staatschef Emmanuel Macron kündigte persönlich die Investition im Werk des Autobauers im nordfranzösischen Douai an, um ihr ein besonderes Gewicht zu verleihen.

Renault schloss nach eigenen Angaben eine Partnerschaft mit Envision AESC. Damit wolle der Autohersteller bei E-Autos wettbewerbsfähiger werden. Envision AESC sei bereits Partner des japanischen Herstellers Nissan, mit dem Renault in einer Allianz verbunden ist.

Renault will mit E-Autos aus der Krise fahren

Renault-Generaldirektor Luca de Meo setzt bei dem Umbau des Herstellers weniger auf Masse und will stattdessen Rendite erzielen. Er sieht insbesondere bei E-Autos große Chancen. Renault hatte im vergangenen Jahr einen milliardenschweren Verlust eingefahren. Konkurrent Stellantis mit den Marken Opel, Peugeot oder Fiat hatte bereits eine Batterieproduktion im nordfranzösischen Douvrin angekündigt. Auch in Kaiserslautern ist eine Fertigung geplant.

Im Rahmen der französischen Standortförderung „Choose France“ (etwa:

„Wählt Frankreich“) kamen im laufenden Jahr inklusive der Envision-Fabrik über 20 neue Vorhaben mit einem Umfang von 3,5 Milliarden Euro zusammen. Das bedeute 7000 Jobs, wie aus einem Papier des Pariser Wirtschafts- und Finanzministeriums hervorgeht. Unter den Investoren seien auch Unternehmen aus Deutschland wie der Online-Modehändler Zalando.

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