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Bildverarbeitung Basler feiert 25jähriges Firmenjubiläum

| Redakteur: Gerd Kucera

Mit dem Ziel, durch maschinelles Sehens Qualitätssicherung zu revolutionieren, gründete Norbert Basler 1988 das Unternehmen. Heute ist der Spezialist für digitale Industriekameras weltweit einer der erfolgreichsten Hersteller mit einem Jahresumsatz von 56 Mio. € und einer ambitionierten Wachstumsstrategie.

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25 Jahre Leidenschaft für Bildverarbeitung: Unternehmensgründer Norbert Basler und Vorstandsvorsitzender Dr. Dietmar Ley
25 Jahre Leidenschaft für Bildverarbeitung: Unternehmensgründer Norbert Basler und Vorstandsvorsitzender Dr. Dietmar Ley
(Bild: Basler )

Die Basler-Geschichte nahm 1988 ihren Anfang, als Norbert Basler zusammen mit einem Kommilitonen und einem Startkapital von 2000 D-Mark das Unternehmen gründete. Die Geschäftsidee: Ein Bildverarbeitungsunternehmen. Der Erfolg stellt sich ein, als Basler begann, Systeme zur Prüfung von optischen Datenträgern zu entwickeln und große Firmen wie Sony, Warner und PolyGram zu seinen Kunden zählen durfte.

Nach und nach kamen weitere Produktlinien, beispielsweise zur Prüfung von Dichtungsringen oder LCD-Gläsern hinzu. Im Jahr 1996 schließlich begann Basler mit der Entwicklung eigener Kameras. „Wir waren damals mit der Qualität und Zuverlässigkeit der zugekauften Kameras nicht zufrieden und beschlossen daher, selbst Kameras für unsere Bildverarbeitungssysteme zu entwickeln“, erläutert Norbert Basler, „diese Kameras vermarkteten wir dann ab 1998 weltweit.“

Heute klare Visionen für die Zukunft

Was zunächst nur für den Eigenbedarf bestimmt war, wuchs innerhalb von rund 15 Jahren zum erfolgreichen Geschäftsmodell heran. Aufgrund der besseren Wachstumsaussichten im Kamerageschäft hat sich Basler in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt vom Systemgeschäft verabschiedet und produziert heute ausschließlich Kameras für Anwendungen in Industrie, Videoüberwachung, Medizin und Verkehr. Aus dem kleinen Start-Up von 1988 wurde so ein profitables Wachstumsunternehmen mit internationalem Geschäft und aktuell über 350 Mitarbeitern, das der Gründer Norbert Basler als Aufsichtsratsvorsitzender und Mehrheitsaktionär heute noch eng begleitet.

Baslers Vorstandvorsitzender Dr. Dietmar Ley ist bereits seit 1993 an Bord und lenkt seit dem Jahr 2000 im Vorstand die Geschicke der Firma. Noch heute schlägt sein Ingenieursherz höher, wenn er über Entwicklungen der letzten 25 Jahre resümiert:

„In diesem Zeitraum hat sich technisch enorm viel getan. Dass die Bildverarbeitung unser aller Leben so eng begleitet, hätte damals bei der Unternehmensgründung niemand gedacht. Ein Großteil aller industriell gefertigten Produkte wird inzwischen durch Bildverarbeitung geprüft, in der Medizin wird Bildverarbeitung zur Diagnoseunterstützung eingesetzt und der Straßenverkehr wird durch Bildverarbeitung sicherer und flüssiger. Unsere Technologie spielt also eine wichtige Rolle im Alltag, auch wenn sie meist unsichtbar bleibt. In diesem Sinne macht Bildverarbeitung bereits heute unser Leben einfacher und besser und wird es in Zukunft dank des technischen Fortschritts sicher noch in stärkerem Maße tun“.

Basler setzt heute in vielerlei Hinsicht Maßstäbe, sowohl produktseitig als auch bei gesellschaftlich relevanten Themen wie der Nachwuchsförderung oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Basler hat nach eigenen Aussagen als eines der ersten Unternehmen im Markt moderne CMOS-Bildsensoren und nutzerfreundliche, leistungsstarke Schnittstellen-Technologien wie Gigabit Ethernet, FireWire und USB 3.0 in Industriekameras integriert und die Etablierung von weltweit erfolgreichen Bildverarbeitungs-Standards wie GenICam, GigE Vision und USB3 Vision federführend vorangetrieben.

Als Arbeitgeber genießt das Unternehmen einen hervorragenden Ruf und engagiert sich stark in Schulprojekten und regionalen Initiativen. So ist Basler beispielsweise Gründungsmitglied der Initiative Beruf und Familie Stormarn und besitzt seit 2011 das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ der Hertie-Stiftung.

Für die Zukunft sehen Norbert Basler und Dietmar Ley das Unternehmen gut aufgestellt: „Ich bin sehr stolz darauf, was wir auf der Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und langfristiger Denkweise erreicht und welche großen Chancen wir uns für die kommenden Jahre erarbeitet haben“, betont Vorstand Dietmar Ley, „zu verdanken haben wir dies unserem Mut zum Risiko und der Bereitschaft, ständigen Wandel als normal zu begreifen; vor allem aber unseren weltweit mittlerweile über 350 Mitarbeitern, ihrer außergewöhnlich starken Identifikation mit ihrem Unternehmen, ihrer Kreativität und ihrer Leistungsbereitschaft.“

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