Aufbruch 2022 Back to the roots!?

Redakteur: Margit Kuther

Mut kann man nicht kaufen … aber Mut kann man durch konsequentes Arbeiten, Dranbleiben, Schaffen, durch „Thinking out of the box“ (vor)leben!

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Sven Krumpel: Geschäftsführer der Codico GmbH in Perchtoldsdorf, Österreich.
Sven Krumpel: Geschäftsführer der Codico GmbH in Perchtoldsdorf, Österreich.
(Bild: Codico)

Wir alle haben so viel erreicht in den letzten Monaten – und daraus sollten wir Kraft schöpfen! Wir bei Codico haben die Kapazitäten unseres Logistikzentrums verdreifacht, was wesentlich zur Erhöhung unseres Servicelevels beiträgt, sowie eine Arbeitsumgebung geschaffen, die eine optimale Work-Life-Balance fördert. Unser neues Logistikzentrum, unsere neue hochmoderne Bürowelt und unser Central Park – ein Erholungs- und Freizeitbereich für unsere MitarbeiterInnen und ihre Familien – sind eröffnet und machen Mut!

Die Schattenseiten von Globalisierung und Spezialisierung

Wir sind also bereit und motiviert, die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft anzunehmen! Eine dieser Challenges ist meiner Meinung nach die Erkenntnis, dass Globalisierung und zunehmende Spezialisierung mehr und mehr Schattenseiten aufwirft und nicht mehr so reibungslos funktioniert wie früher! Wir sind konfrontiert mit immer grösser werdenden wirtschaftlichen, politischen und geopolitischen Abhängigkeiten.

Einzelne scheinbar isolierte Ereignisse (z. B ein im Suezkanal steckengebliebenes Schiff, ein Feuer in einem Audio-Chipwerk, Stürme in den USA mit Auswirkungen auf bestimmte Kunststoffmaterialien und dergleichen) bergen schon für sich ausreichend „Sprengstoff“ für Lieferschwierigkeiten, in Kombination jedoch sind sie brisant. Vergessen wir nicht die Engpässe auf internationalen Transportwegen aufgrund von fehlenden Kapazitäten und einem Ungleichgewischt zwischen Export und Import, die das Tüpfelchen auf dem „i“ sind.

Wenn wir etwas aus der aktuellen Situation mitnehmen können, dann die Erkenntnis, dass wir aufhören müssen, alles als selbstverständlich anzusehen! Was die letzten 20 Jahre funktioniert hat, gilt so nicht unbedingt mehr. Es reichen scheinbare Kleinigkeiten, um die globale Wirtschaft ins Wanken zu bringen. Sicherheit und Transparenz in der Supply Chain müssen eine neue übergeordnete Rolle spielen. Und es ist unsere Verantwortung, diese zu fördern, zu fordern und über eine verstärkte europäische Autarkie nachzudenken. Manchmal liegt das Gute viel näher als man denkt!

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