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 Sebastian Gerstl ♥ Elektronik Praxis

Sebastian Gerstl

Redakteur
ELEKTRONIKPRAXIS

Studium an der Universität Regensburg, seit 2009 Redakteur zu verschiedenen Technologiethemen. Seit 2015 Fachredakteur der ELEKTRONIKPRAXIS, zunächst für Embedded Systeme, seit 2018 für Software Engineering.

Artikel des Autors

Laut Matt Bryson, Senior Vice President von Wedbush Securities, wird die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) wahrscheinlich ab dem nächsten Jahr einen starken Aufschwung erleben. Fabless-Unternehmen wie AMD werden demnach in großem Stil dem Branchenriesen Intel in mehreren Halbleiterbereichen Marktanteile streitig machen.

TSMC erwartet starkes Wachstum ab 2021

Coronavirus und drohenden US-Auflagen zum Trotz kann der taiwanische Auftragsfertiger TSMC 2021 mit einem enormen Wachstum rechnen, schätzen Experten. Denn Fabless-Unternehmen wie AMD machen Intel weiter Marktanteile streitig. Die USA versuchen derweil, TSMC zu einer Fertigung in den Vereinigten Staaten zu bewegen.

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Laut Bruce Schneier sind alle vorhandenen Ansätze für eine Contact-Tracing-App zum Coronavirus nutzlos. Die Folgen daraus seien dem IT-Sicherheitsexperten zufolge deutlich schlimmer, als gar keine Apps zu haben.

Sind Contact-Tracing-Apps zu Covid-19 letztlich nutzlos?

„Mein Problem mit den Contact-Tracing-Apps ist, dass sie absolut keinen Wert haben“, urteilt Sicherheits- und Kryptographieexperte Bruce Schneier über die Bemühungen, mittels Smartphone-Apps die Verbreitung des Coronavirus im Zaum zu halten. Seine Bedenken gehen weit über den Datenschutz hinaus.

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Das aus 768 neuromorphen Loihi-Chips bestehende Computersystem Pohoiki Springs verfügt über das äquivalent von 100 Millionen Neuronen, was in etwa dem Gehirn eines Hamsters entspricht.

Ein neuromorpher Computer mit dem Gehirn eines Hamsters

Intel hat 768 seiner neuromorphen Loihi-Chips zu einem 5-Rack-Verbundrechner hochskaliert. Der Pohoiki Spings getaufte neuromorphe Computer, der zur Entwicklung komplexer KI-Algorithmen dient, verfügt über das Äquivalent von etwa 100 Millionen Neuronen. Dies entspräche dem Gehirn eines kleinen Nagetiers.

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Forksheet: Auf dem Weg zur 2-nm-Strukturgröße

Forscher des belgischen imec-Instituts haben erstmals eine erfolgreiche Simulation zum Entwickeln von Strukturgrößen kleiner als 3 nm präsentiert. Auf dem IEEE Electron Devices Meeting stellten Sie mit der Forksheet-Architektur eine Methode vor, um Technologie-Nodes in Größen von 2 nm zu ermöglichen.

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Ähnlich wie die RMS Titanic sollte der Itanium-Prozessor das schnellste und beste Produkt in seinem Feld sein. Doch schon vor der offiziellen Markteinführung scherzten Anwender in Usenet-Gruppen, Intel hätte den Chip besser „Itanic“ genannt. Tatsächlich sollte der erste 64-Bit-CPU aus dem Hause Intel einen dramatischen Schiffbruch erleiden.

EPIC Fail: 20 Jahre Intel Itanium

Die Prozessorarchitektur Explicitly Parallel Instruction Computing (EPIC) sollte ab 1999 das Post-RISC-Zeitalter einführen – und wurde für Intel zum milliardenschweren Flop. Der Versuch, mit den Itanium-CPUs das Software-optimierte 64-Bit-Zeitalter einzuführen, war an der Schwelle der Jahrhundertwende seiner Zeit noch weit voraus.

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Nach heutigen Maßstäben klobig, damals ein Meilenstein in Sachen Mobilität: Mit dem "Stereo Cassette Player TPS-L2", dem ersten Walkman, läutete Sony eine neue Ära persönlicher, mobiler Musikabspielgeräte ein.

40 Jahre Sony Walkman

Der mobile, individuelle Musikgenuss vor iPod und Spotify: Mit dem Walkman erschien am 21. Juni 1979 erstmals ein echtes portables Musik-Abspielgerät. Einst nur ein „Billigteil aus Japan“, gilt es heute als eine Ikone der 80er-Jahre.

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Mit der Speedster7t-Reihe von Achronix betritt erstmals seit langem wieder eine ernstzunehmende Konkurrenz zu Herstellern wie Xilinx, Intel PSG, Microchip/Microsemi und Lattice den FPGA-Markt.

Speedster7t: 7-nm-FPGAs mit hoher Bandbreite und integrierten KI-Blöcken

Mit der Speedster7t-Reihe möchte sich Achronix als neuer Anbieter von FPGA-Chips für den Mid-Range- und unteren High-End-Bereich etablieren. Herausragende Eigenschaften sind integrierte Blöcke für künstliche Intelligenz, ein integriertes Network-on-Chip, GDDR6-Speicher und ein voraussichtlich niedrigerer Preis als vergleichbare Produkte von Intel oder Xilinx.

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Bild eines XMC4800-Entwicklungsboards von Infineon. Der deutsche Halbleiterhersteller hat nach Angaben der japanischen Wirtschaftszeitschrift Nikkei die Chiplieferungen an Huawei vorerst ausgesetzt. Vergangenen Donnerstag hatte das US-Handelsministerium den chinesischen Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt.

„Schwarze Liste“: Setzt Infineon Chip-Lieferungen an Huawei aus?

Update: Zahlreiche Chip- und Elektronikanbieter haben ihre Lieferungen an Huawei eingestellt. Dazu zählen unter anderem Intel, Microsoft, Google, ARM, Qualcomm und laut der Wirtschaftszeitung Nikkei Asia Review auch Infineon. Auch zahlreiche japanische Firmen beugen sich dem „blacklisting“ durch das amerikanische Handelsministerium.

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2. März 1969: Die Concorde 001, der erste Prototyp eines Überschall-Passagierflugzeuges, startet in Toulouse zu ihrem Jungfernflug.

50 Jahre Concorde – In 3 Stunden von London nach New York

Der Flug dauerte nur 29 Minuten, aber er schrieb Luftfahrtgeschichte: Am Samstag vor genau 50 Jahren startete das Überschallverkehrsflugzeug Concorde im französischen Toulouse zu seinem Jungfernflug. Der Jet sollte eine neue Ära der Luftfahrt einläuten – doch wirtschaftlich lohnte er sich nie.

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Ein richtiges Windows 10 auf dem Raspberry Pi: Mit dem WoA-Installer und einer speziellen ARM-Version von Windows 10 lässt sich das Betriebssystem auf dem Single-Board-Computer installieren und stabil ausführen. Nur die Performance hakelt gewaltig.

Windows 10 auf einem Raspberry Pi 3 installieren

Windows 10 ist nicht nur in der abgespeckten IoT-Version, sondern auch als vollwertiges OS für ARM-Prozessoren erhältlich. Ein spezieller Installer macht es nun möglich, das Betriebssystem auch auf einem Raspberry Pi 3 zu installieren. Aber lohnt sich der Aufwand?

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Vom 7. bis 11. Oktober 1968 trafen sich international anerkannte Experten der Computerwissenschaften aus 11 Ländern zur 1. NATO Software Engineering Conference. Ihr Ziel Richtlinien für Strukturen, Entwicklungsmethoden, Qualitätssicherung und Projektmanagement der Softwareentwicklung zu schaffen. Zu sehen, von links nach rechts: J.W. Smith, M. Paul, A.J. Perlis, B. Randell, D.T. Ross, R.M. Graham, Dr. G. Goos, W. van der Poel, M.D. McIlroy und H.A. Kinslow.

Raus aus der Software-Krise: 50 Jahre Software-Engineering

In den 1960ern beginnen Computer, die Wirtschaft zu erobern. Doch die Softwareentwicklung steckt noch in den Kinderschuhen und verschlingt oft mehr Geld als die zugehörige Hardware. Eine NATO-Tagung in Garmisch-Partenkirchen sucht einen Ausweg: Die Computerlandschaft braucht Software-Engineering!

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Das GNU-Projekt sollte den Grundstein legen für Software, deren Quellcode frei einsehbar sein soll sowie - unter bestimmten Bedingungen - verändert und für andere Projekte genutzt werden kann. Was vor 35 Jahren revolutionär war, ist heute weitgehend etabliert - auch in einer Industrie, die sich einst massiv gegen den Gedanken freier Software wehrte.

35 Jahre GNU-Projekt: Ein Fanal für freie Software

„Free Unix!“: Mit diesem Aufruf rief der Hacker und Programmierer Richard Stallman am 27. 09. 1983 zur Entwicklung eines quelloffenen Betriebssystems auf. OS, Kernel, Compiler – der Quellcode der gesamten Software sollte offen einsehbar sein – und vor allem: frei!

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Muster einer FPGA-basierten Hardware-Plattform für "Project Brainwave". Auf seiner Entwicklerkonferenz Build 2018 kündigte Microsoft an, seine KI-Plattform auch für Kunden zugänglich zu machen.

Brainwave: Microsofts KI-Projekt

Mit Projekt Brainwave bietet Microsoft eine FPGA-basierte Echtzeit-KI-Plattform in der Azure Cloud, mittels der Berechnungen mit möglichst geringer Latenzzeit durchführbar sein sollen. Was war ausschlaggebend für die Hardware-Wahl, und welche KI-Strategie verfolgt Microsoft? Ein Interview mit Doug Burger, Entwickler im Brainwave-Team.

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Der Intel 8086 erschien am 8. Juni 1978 auf dem Markt. Er war einer der ersten erhältlichen 16-Bit-Prozessoren – und war der erste in einer Reihe von vorwärtskompatiblen Chips, die dieselbe Architektur verwenden würden. Bis heute erscheinen Prozessoren, deren x86-Befehlssatzarchitektur im Kern mit der des Ur-Prozessors kompatibel ist.

08. Juni 1978: Der Intel 8086 startet 40 Jahre x86-Architektur

Im aufkommenden Heimcomputer-Zeitalter Ende der 1970er sieht sich Intel plötzlich von Konkurrenten im 8-Bit-Prozessorenmarkt umzingelt. Eine neue CPU muss her, deren Leistungsmerkmale sich von der Konkurrenz abhebt: Der Startschuss für die vorwärtskompatible x86-Architektur, die bis heute Bestand hat.

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Künstliche Intelligenz hat sich in rasender Geschwindigkeit vom Science-Fiction-Stilmittel zur praktischen Anwendbarkeit entwickelt. Schnellere Bandbreiten sowie leistungsfähigere Cloud-Abnindungen und Rechenzentrenmachen es möglich. Doch welche Ansprüche stellt KI an Hardware, und welche Technologien werden diesen am besten gerecht?

Welche Hardware eignet sich besser zur KI-Beschleunigung?

Moderne Hardwarebeschleuniger haben den praktikablen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in IT und Industrie in greifbare Nähe gerückt. Doch welche Technologie eignet sich hierfür besser: GPUs, DSPs, programmierbare FPGAs oder eigene, dedizierte Prozessoren? ELEKTRONIKPRAXIS hat Hardwarehersteller und Embedded-Experten zu diesem Thema befragt.

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Der erste seiner Art: Am 22. März 1993 erschien mit dem Pentium P5 der erste Prozessor auf Basis der P5-Mikroarchitektur, welche Intels 486-Reihe ablöste. Die CPU war anfänglich inVariationen mit 60 und 66 MHz erhältlich.

25 Jahre Intel Pentium

Am 22. März 1993 erschien mit dem Intel Pentium P5 erstmals ein Exemplar der heute wohl bekanntesten Prozessorenfamilie auf dem Markt. Doch die CPU hatte einen extrem holprigen Start – was nicht zuletzt an einem kostspieligen Hardware-Bug lag.

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Wettrennen um die Neuralen Netzwerke: Startups wie Graphcore liegen in einem erbitterten Wettstreit mit Branchenriesen wie Intel, Google oder NVIDIA. Das Ziel: Die erste etablierte  Grundplattform zu liefern, auf deren Basis sich einheitlich maschinelles Lernen schnell in Form eines einzelnen Prozessors integrieren und etablieren lässt.

Startups und Tech-Riesen im Wettrennen um die KI-Chips

Das britische Startup Graphcore hat in den vergangenen 18 Monaten beinahe 100 Millionen Euro an Startkapital gesammelt, um die Produktion eines dedizierten KI-Prozessors voranzutreiben. Startups und große führende Tech-Unternehmen liefern sich ein Kopf-An-Kopf-Rennen hinsichtlich dedizierter Technologie fürs maschinelle Lernen.

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XC50-Supercomputer von Cray: Die High-End-Familie an HPCs, die unter den 10 schnellsten Supercomputern der Welt zu finden ist, erhält nun ARM-basierte 64-Bit-Prozessoren aus dem Hause Cavium.

Cray packt ARM-Architektur in High-End-Supercomputer

Supercomputer-Hersteller Cray hat eine Partnerschaft mit dem Prozessorhersteller Cavium angekündigt. Dessen ARMv8-kompatible 64-Bit-Prozessorreihe ThunderX2 soll fortan in den HPCs (High Performance Computing) der XC50-Reihe eingesetzt werden, die zu den leistungsfähigsten Supercomputern der Welt zählen.

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Masse statt Klasse: Der fast 20 Kilo schwere PET 2001 von Commodore richtete sich dank seiner professionell anmutenden Aufmachung in erster Linie an Schulen und mittelständische Unternehmen.

40 Jahre Commodore PET: Der Computer für die Massen

Im Oktober 1977 liefert Taschenrechnerhersteller Commodore erstmals eigene, komplette Rechnersysteme aus. Der PET 2001 gilt als erschwingliches System für Schulen und Büros gilt. CEO Jack Tramiel ruft damit eine neue Maxime für die Rechnerlandschaft aus, die mit der Tradition von HP, DEC und IBM bricht: Günstige Computer für die Massen - statt für die Klassen.

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Das Münchner Hyperloop Pod Design kurz vor dem Start in die Vakuumröhre.

Münchner Studierende dominieren Hyperloop-Wettbewerb

Zwei Wettbewerbe, zwei Siege: Zum zweiten Mal hat das WARR Hyperloop Team der TU München bei der von SpaceX ausgeschriebenen Hyperloop Pod Challenge triumphiert. Ziel des von Elon Musk ausgeschriebenen Wettbewerbs war, die schnellste Hyperloop-Kapsel zu konstruieren und demonstrieren.

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Zeichnet sich ein Ende im Bieterstreit um den Verkauf von Toshibas Flashspeichersparte statt? Mitbewerber Western Digital hat als Teil eines Konsortiums mit japanischer Beteiligung neue Verhandlungen mit dem japanischen Traditionsunternehmen aufgenommen.

Toshiba und Western Digital verhandeln wegen Speichersparte

Im langwährenden Bieterstreit um den Verkauf seiner Flashspeichersparte von Toshiba scheint sich eine Annäherung mit Western Digital abzuzeichnen. WD hat in Zusammenarbeit mit japanischen Investoren ein neues Gebot eingereicht. Manager beider Seiten wollen bis Ende der Woche eine Einigung erzielen.

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Intel startet 8. Generation der Core-Prozessorfamilie

Intel hat die Verfügbarkeit der aktuellsten Generation seiner Core-Prozessorfamilie bekanntgegeben. Den Anfang machen je zwei Core-i7- und Core-i5-Modelle auf Basis der 14nm-Architektur Kaby Lake, die mit zusätzlichen Prozessorkernen ausgestattet werden. Die Roadmap der aktuellen Chipgeneration soll sich aber bis zur Fertigung von 10nm-Chips erstrecken.

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