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Automatische Prozessoptimierung Auswertungssoftware steigert Leistungsfähigkeit der AOI-Systeme

| Redakteur: Claudia Mallok

Merkmale der AOI-Systeme der Serie VT-RNS von OMRON (Vertrieb: Rubröder) sind eine einfache und schnelle Prüfprogrammerstellung, hohe Messgenauigkeit und Flexibilität, hohe Fehlerabdeckung

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( Archiv: Vogel Business Media )

Merkmale der AOI-Systeme der Serie VT-RNS von OMRON (Vertrieb: Rubröder) sind eine einfache und schnelle Prüfprogrammerstellung, hohe Messgenauigkeit und Flexibilität, hohe Fehlerabdeckung und geringer Fehlerschlupf sowie hohe Prüfgeschwindigkeit. Unter Einsatz der patentierten Color-Highlight-Methode lassen sich auch bleifrei gelötete Baugruppen problemlos analysieren. Hinzu kommt ein „Concurrent-Teaching-System“-Terminal, mit dem sich ein Programm-Tuning vornehmen lässt, ohne die aktuelle Produktion anhalten zu müssen.

Die Leistungsfähigkeit der AOI-Systeme lässt sich mit der Software Q-upNavi zur automatischen Echtzeitauswertung, Prozessanalyse und -optimierung weiter steigern. Die Software gibt automatisch Hinweise auf Probleme im Fertigungsprozess und ermöglicht gleichzeitig die lückenlose statistische Prozesskontrolle.

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Bei der Lötstelleninspektion kommt im ersten Schritt die Q-upNavi for S-Teaching zum Einsatz. Hierbei wird die End-of-Line-Inspektion optimiert, um die Pseudofehlerrate zu verringern. Defekte werden je nach Häufigkeit regional auf der Leiterplatte mit unterschiedlichen Farben sichtbar gemacht sowie deren Art und die relevanten Bauteilarten und -typen dokumentiert. Auf diese Weise lassen sich leicht bauteilspezifische Prioritäten zur Prozessoptimierung festlegen. Bei Pseudofehlern, die häufig manuell quittiert werden, lässt sich das Inspektionsprogramm für das relevante Bauteil besser parametrieren.

Im zweiten Schritt liefert die Software Q-upNavi for PZ-Setting Daten zu Standardeinstellungen bei der Lotpasten- sowie Bestückkontrolle. Automatisch werden spezifische Faktoren des Lotpastendrucks bzw. der Bestückung extrahiert, die als wahrscheinliche Fehlerquellen identifiziert wurden. Die Fehlerrate nach dem Lötprozess wird minimiert, indem die vorherigen Prozessschritte mit sinnvollen Inspektionsparametern überwacht werden.

Im dritten und letzten Schritt kommt die Process Analyzer Navi zum Einsatz. Diese erlaubt die Analyse von Fehlerquellen an jedem der drei Prozessschritte und zeigt dem Bediener den wahrscheinlichen Grund der Defekte auf. Hierzu werden die drei Inspektionsbilder eines Bauteils nach dem Pastendruck, der Bestückung und dem Löten simultan angezeigt. Zusätzlich generiert die Software automatisch Vorschläge zur Fehlervermeidung. Die Software kann aktiv Anweisungen für eine Optimierung des Prozesses geben und eine lückenlose statistische Prozesskontrolle samt grafischer Darstellung liefern.

Bereits bei Prototypentests der Software ist es gelungen, die für die optische Inspektion eingesetzten Technikerstunden um 92% zu reduzieren. Fehlerraten fielen auf weniger als 10 ppm.

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