Mensch-Maschine-Schnittstelle

Auf eine Kamera kann bei dieser Gestensteuerung verzichtet werden

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Die Gestensteuerung im täglichen Einsatz

Damit eignet sich diese Eingabeform überall dort, wo wenige Steuerungssignale zur Nutzung des betreffenden Gerätes erforderlich sind. Komplexe Steuerungen, mit einer Vielzahl an Steuerungsvarianten, sind mit ihr allein nicht abbildbar. Sie lässt sich positionieren, wenn entweder wenige Gesten für die Bedienung ausreichen, oder wenn sie ergänzend zu anderen Eingabesystemen eingesetzt wird.

In diesen Fällen eignet sich die Gestensteuerung mit ihrer schnell erlernbaren Handhabung und Schmutzresistenz. Gerade im medizinischen und industriellen Umfeld bietet sich diese Eingabeform an. Hier kann mit der Technik beispielsweise ein Wasserhahn in der OP-Vorbereitung verwendet werden. Ebenso lassen sich Geräte steuern, da die Gestensteuerung auch mit OP-Handschuhen bedient werden kann und resistent gegen Feuchtigkeit, Blut und andere Verschmutzungen oder Reinigungsmittel ist.

In der Industrie lassen sich Maschinen steuern, die stark verschmutzt sind. Zudem lässt sich die Gestensteuerung dann einsetzen, wenn der Arbeitsbereich des Mitarbeiters nicht in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Steuerung liegt. Der Mitarbeiter muss bei einfachen Steuerbefehlen nicht seinen Arbeitsplatz verlassen. Aber auch in der Gebäudetechnik bietet die Steuerung mit Feldlinien ihre Vorteile: Jalousinen, Garagentore oder Beleuchtungen lassen sich bedienen.

Beim Thema Betriebs- und Wartungskosten punktet die Lösung ebenfalls: Es muss lediglich das durch die Antenne aufgespannte elektrische Feld kontinuierlich mit Energie versorgt werden. Weitere Peripheriegeräte sind nicht erforderlich. Gleichzeitig entstehen keine Wartungsaufwände, da die eingesetzte Technik vollständig eingehaust ist.

Damit stellt die Gestensteuerung auf Basis elektrischer Feldlinien eine interessante Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Eingabesystemen dar. Doch auch hier gilt: Vor der Auswahl sollte genau der Einsatzzweck und das Benutzerverhalten analysiert werden, um die Lösung auf die Anwendung sowie den Kunden abzustimmen.

Der Beitrag ist nach Unterlagen von exceet electronics entstanden.

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