E-Bike Auch Papst Franziskus fährt E-Bike

Redakteur: Margit Kuther

Daimler-Boss Dieter Zetsche übergab Papst Franziskus die Schlüssel für ein neues Papamobil – und ein Smart-E-Bike.

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Ein Smart-E-Bike für Papst Franziskus: Dieter Zetsche zu Besuch im Vatikan
Ein Smart-E-Bike für Papst Franziskus: Dieter Zetsche zu Besuch im Vatikan
(Bild: Daimler)

Bei einem privaten Treffen im Vatikan hat Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, Papst Franziskus die Schlüssel für das Papamobil übergeben. Mit der eigens für das Kirchenoberhaupt angefertigten M-Klasse tritt Papst Franziskus seine erste offizielle Amtsreise nach Brasilien an.

Zusätzlich zum Mercedes M-Klasse übergab Zetsche dem Papst ein Smart E-Bike. Papst Franziskus ist der erste Papst, der ein Dienstfahrrad erhält.

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Während ihrer Begegnung sprachen Daimler-Chef Zetsche und Papst Franziskus zudem über nachhaltige und noch sicherere Mobilität sowie das gemeinnützige Engagement der Daimler AG.

„Es ist uns eine große Freude, dass auch Seine Heiligkeit Papst Franziskus auf die Sicherheit und den Komfort unserer Fahrzeuge vertraut und wir ihn mit dem Papamobil auch in Zukunft auf seinen Reisen begleiten werden“, sagte Zetsche nach dem Treffen im Domus Santa Marta, dem Gästehaus im Vatikan und derzeitigen Wohnsitz des Papstes. „Diese Tradition erfüllt uns mit großem Stolz.“

Erstes Papstdienstfahrzeug war eine Nürburg 460 Pullman-Limousine

Seit mehr als 80 Jahren stellt die Marke mit dem Stern Fahrzeuge für die Reisen und öffentlichen Auftritte des katholischen Kirchenoberhaupts zur Verfügung. Dieses Engagement begann im Jahr 1930 mit einer Nürburg 460 Pullman-Limousine für Papst Pius XI. und setzte sich in den 1960er Jahren fort, als für Papst Johannes XXIII ein 300d Landaulet als Cabrio mit Automatikgetriebe gefertigt wurde.

Sein Nachfolger Paul VI. nutzte einen Mercedes-Benz 600 Pullmann-Landaulet und später einen 300 SEL. In den 1980er Jahren erhielt das Papstfahrzeug erstmals den Namen „Papamobil“: Es handelte sich um die umgebaute Mercedes-Benz G-Klasse, die Papst Johannes Paul II. regelmäßig bei Feierlichkeiten am Petersplatz nutzte. Im Jahr 2002 wurde die G-Klasse durch eine Mercedes-Benz M-Klasse ersetzt. Diese Sonderanfertigung diente auch seinem Nachfolger, Benedikt XVI.

Während seines Vatikanbesuchs sprach Daimler-Chef Zetsche mit dem katholischen Kirchenoberhaupt auch über den Anspruch der Daimler AG, als Pionier des Automobilbaus nicht nur die Mobilität der Zukunft nachhaltig zu gestalten, sondern auch ihrer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft gerecht zu werden.

2012 förderte das Unternehmen gemeinnützige Institutionen und gesellschaftliche Projekte rund um die Welt mit finanziellen Mitteln in Höhe von insgesamt 58 Mio. Euro.

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