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Auch Mercedes-Benz bietet Unterstützung bei Produktion von medizinischem Equipment an

| Redakteur: Thomas Kuther

Angesichts der COVID-19-Pandemie steht Mercedes-Benz bereit: Das Unternehmen hat seine Unterstützung bei der Produktion von medizinischem Equipment angeboten.

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Unterstüzung bei der Fertigung von medizinischem Equipment im professionellen Maschinenpark von Mercedes-Benz: das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling).
Unterstüzung bei der Fertigung von medizinischem Equipment im professionellen Maschinenpark von Mercedes-Benz: das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling).
(Bild: Daimler )

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betreffen alle. Gerade in Zeiten wie diesen ist es für Mercedes-Benz wichtig, seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Mithilfe von 3D-Druckern können einzelne Bauteile gefertigt werden, die durch die derzeitige COVID-19-Pandemie in der Medizintechnik dringend benötigt werden.

„Wir sind bereit, mit unserer hochkompetenten Mannschaft und unserer jahrelangen Erfahrung in der 3D-Druck-Technologie unseren Beitrag zur Produktion von medizinischem Gerät zu leisten“, sagt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, Produktion und Supply Chain. „Dazu sind wir auch in Kontakt mit der Landesregierung von Baden-Württemberg. Wir stehen mit unserer Expertise und unserem Spezialwissen für die Fertigung bereit, jetzt ist es an der Medizintechnik uns zu kontaktieren. Unsere 3D-Drucker stehen auf jeden Fall zur Verfügung.“

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Mercedes-Benz sammelt seit rund 30 Jahren Erfahrungen in der Erforschung und Anwendung der additiven Fertigung. Im PKW-Bereich kommt der 3D-Druck für gewöhnlich im Prototypenbau und in der Kleinserienfertigung zum Einsatz.

Schon heute stellt Mercedes-Benz jährlich mit 3D-Druckmaschinen bis zu 150.000 Bauteile aus Kunststoff und Metall her. Diese Kapazität kann nun vollständig genutzt werden.

Zum Einsatz können dabei alle gängigen Verfahren des 3D-Drucks kommen – von der Stereolithographie (SLA) über das Selective Laser Sintering (SLS) und Fused Deposition Modelling (FDM) bis hin zum Metalldruck, dem Selective Laser Melting (SLM).

Über die additive Fertigung

Bei der additiven Fertigung werden digital entwickelte Bauteile schichtweise in einem „Drucker“ aufgebaut. Als Ausgangsmaterial dienen dabei unter anderem Kunststoff- und Metallpulver oder Harze, die durch eine Energiequelle, in der Regel einen oder mehrere Laser, verschmolzen werden. Ist eine Schicht fertig, wird automatisiert eine neue Schicht aufgetragen und der Verfestigungsprozess beginnt erneut. Dies wird so oft wiederholt, bis ein dreidimensionales Bauteil entstanden ist.

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