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Mutmacher Auch in Krisen stets gesicherte Bauteileversorgung

| Redakteur: Margit Kuther

Corona stellt insbesondere Distributoren vor große Herausforderungen. So sind etwa die Bedarfe der Medizinkunden sprunghaft gestiegen. GLYN verrät, wie sich diese Herausforderungen meistern lassen.

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Stefan Besier, Business Unit Manager Analog & Power Products bei GLYN: „Wir leisten auch als Unternehmen einen Beitrag, um die Auswirkungen des Covid-19-Virus einzudämmen.“
Stefan Besier, Business Unit Manager Analog & Power Products bei GLYN: „Wir leisten auch als Unternehmen einen Beitrag, um die Auswirkungen des Covid-19-Virus einzudämmen.“
(Bild: Glyn)

Gerade im medizinischen Bereich und seinen Elektronikproduzenten beziehen viele Kunden von GLYN seit Jahren essentiell wichtige Komponenten, etwa für die Produktion ihrer Beatmungsgeräte. Hier liefert der Distributor als Teil einer systemrelevanten Lieferkette sowohl Standard- als auch kundenspezifische Produkte. Diese wurden in jahrelanger Vorarbeit individuell gemeinsam entwickelt. Die Produktionsplanung wird über komplexe Logistiksysteme genauestens mit den Herstellern abgestimmt. Und das heißt für den Kunden?

Distribution hält das Produktionsband am Laufen. Auch in kritischen Zeiten. Und wir von GLYN tun unser Möglichstes, um die Branche mit erhöhten Mengen an elektronischen Bauelementen und Systemen sicher zu beliefern. Das sagen unsere Manager zur aktuellen Situation im Medical-Bereich:

„Es ist das erste Mal, dass eine globale Pandemie unsere Nationen trifft“, so Stefan Besier Business Unit Manager Analog & Power Products. „Dadurch befinden wir uns alle in einer außerordentlichen Situation, in der wir als Privatpersonen und auch als Unternehmen einen Beitrag leisten müssen, um die Auswirkungen des Covid-19-Virus einzudämmen. Wir als Spezialisten im Bereich Analog & Power Produkte sehen unseren Beitrag darin, dass wir dringend benötigte Ware so schnell und zuverlässig wie irgend möglich zu unseren Kunden bringen.

Besonders werden von uns die Kunden und Applikationen unterstützt, die für die Intensivmedizin und Medizintechnik benötigt werden. Die entsprechenden Anfragen und Aufträge werden von uns priorisiert und in besonders dringenden Fällen auch mit unseren Herstellern zusammen gesondert besprochen und bearbeitet. Durchfluss- und Differenzdrucksensoren des Herstellers Sensirion, die schon heute in Beatmungsgeräten verbaut werden, sind hierfür nur ein Beispiel. Differenzdrucksensoren, die in Luftentkeimungs- und Filtrationsgeräten in Operationssälen und Quarantänestationen eingesetzt werden, liefern wir zuverlässig und schnell. Auch für die Leistungselektronik liefern wir Produkte wie MOSFETs des Herstellers Toshiba, die in Netzteilen für die Medizintechnik zum Einsatz kommen.“

Christian Arnold, Business Unit Manager Display & System Solutions: „Wichtig in der jetzigen Situation ist eine schnelle Reaktion auf die gestiegenen Bedarfe.“
Christian Arnold, Business Unit Manager Display & System Solutions: „Wichtig in der jetzigen Situation ist eine schnelle Reaktion auf die gestiegenen Bedarfe.“
(Bild: GLYN)

Und Christian Arnold, Business Unit Manager Display & System Solutions, ergänzt: „Die Bedarfe der Medizinkunden sind sprunghaft angestiegen. Viele Kunden wünschen plötzlich kurzfristig Mengen, die einem Vielfachen eines Jahresbedarfs in normalen Zeiten entsprechen. Das stellt die gesamte Supply Chain vor Herausforderungen. Deshalb arbeitet unser Produktmanagement mit Hochdruck Hand in Hand mit unseren Herstellern. Jedem in der Kette ist bewusst, wie wichtig in der jetzigen Situation eine schnelle Reaktion auf die gestiegenen Bedarfe ist. Deshalb werden diese Fälle auch bevorzugt behandelt und erhalten eine höhere Priorität. Bei unseren Herstellern gibt es mittlerweile fast überall eine Task Force ‚Medical‘. Die weltweite Ausbreitung des Virus sorgt zum Glück dafür, dass auch weltweit Verständnis für diese Handlungsweise herrscht.

Neben der logistischen Seite ist und bleibt der technische Support ein wichtiges Argument, warum Kunden gerne auf GLYN vertrauen: Gerade in den letzten Tagen konnten unsere Ingenieure Kunden dabei helfen, schneller beschaffbare Alternativen zu finden und sie technisch zu qualifizieren. Und bei neuen Designs stehen wir unseren Kunden sowieso immer mit unserer technischen Expertise zur Seite. Egal, ob aus dem Büro oder von zu Hause.”

Diesen Beitrag lesen Sie auch in der Fachzeitschrift ELEKTRONIKPRAXIS Ausgabe 15/2020 (Download PDF)

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