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Auch die Light + Building fällt 2020 aus

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die Messeveranstalter der Light + Building verschieben die Messe jetzt komplett auf das Jahr 2022. Reiserestriktionen und Versammlungsverbote ließen kein Spielraum.

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Im Jahr 2020 findet keine Light + Building in Frankfurt am Main statt.
Im Jahr 2020 findet keine Light + Building in Frankfurt am Main statt.
(Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jens Liebchen )

Alle zwei Jahre findet auf dem Frankfurter Messegelände die Light + Building statt. Dieses Jahr wäre es turnusgemäß wieder soweit und die Licht- und Gebäudemesse hätte für die Besucher geöffnet. Doch im März wurden alle Großveranstaltungen abgesagt oder in den Herbst verschoben. So auch die Light + Building 2020. Sie sollte nun Ende September stattfinden.

Doch die weltweite Lage aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Veranstaltungsverboten sowie Restriktionen hat sich die Messe Frankfurt zusammen mit ihren Partnern ZVEI, ZVEH und Messebeirat entschlossen, die Light + Building in diesem Jahr auszusetzen und wieder turnusgemäß am 13. bis 18. März 2022 stattfinden zu lassen.

Reisebeschränkungen und Versammlungsverbote

Hintergrund ist die gemeinsame Entscheidung von Bund und Ländern, dass Großveranstaltungen bis mindestens Ende August in Deutschland nicht stattfinden dürfen, eine planungsgemäße Vorbereitung und Durchführung nicht sichergestellt. Für die Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Art spielen Reisebestimmungen sowie Versammlungsverbote eine zentrale Rolle. Dabei ist es der Anspruch der Branche und auch der Wirtschaft generell, eine Weltleitmesse wie die Light + Building gemäß Kundenerwartungen, Konzeption und Leistungsversprechen angemessen durchzuführen.

„Die aktuellen Auflagen gepaart mit anhaltenden globalen Reiserestriktionen und der potenziellen Gefährdung der individuellen Gesundheit machen es im Jahr 2020 unmöglich, die Light + Building durchzuführen“, bemerkt Wolfgang Marzin. „Gleichzeitig müssen wir im Interesse von Ausstellern und Besuchern unnötige Kosten frühzeitig abwenden. Die Entscheidung ist uns allen nicht leichtgefallen, aber wir richten nun unsere Energie darauf, die nächste Light + Building turnusgemäß im Jahr 2022 durchzuführen.“ Die Entscheidung betrifft ebenfalls Intersec Building. Als Plattform für vernetzte Sicherheitstechnik wird das Format als integraler Teil der Light + Building nun in 2022 seine Premiere feiern.

Licht- und Gebäudemesse seit 20 Jahren

Die Light + Building hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einer bedeutenden Informations- und Technologieplattform der Branche entwickelt. Sie öffnete vom 19. bis 23. März 2000 zum ersten Mal in Frankfurt am Main ihre Tore. Damals betrug die Ausstellungsfläche 100.000 m², es gab 1810 Aussteller und rund 100.000 Besucher.

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