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Auch BMW stoppt Betrieb in europäischen Werken

| Redakteur: Julia Schmidt

BMW erwartet einen Einbruch der Autonachfrage wegen der Coronavirus-Pandemie und legt die Bänder in seinen Werken in Europa für vier Wochen still. Der Vorstand wagte dennoch eine recht konkrete Gewinnprognose für das laufende Jahr.

Nach VW, Opel und anderen stoppt nun auch BMW wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen
Nach VW, Opel und anderen stoppt nun auch BMW wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen
(Bild: Lino Mirgeler/dpa )

Auch BMW stoppt nun wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Mittwoch (18.3.) in München: „Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant.“

Die Ausbreitung des Coronavirus dürfte die Nachfrage nach Autos in allen wesentlichen Märkten erheblich beeinträchtigen, teilte das Unternehmen mit. „Bei uns folgt die Produktion der prognostizierten Absatzentwicklung. Unser Produktionsvolumen passen wir flexibel der Nachfrage an“, sagte Zipse.

Kurzarbeit, flexiblen Arbeitszeitkonten und Homeoffice

Auch VW, Audi und Daimler hatten bereits eine Unterbrechung der Produktion wegen der Coronavirus-Krise angekündigt. Audi und der Lastwagenbauer MAN beantragten bereits Kurzarbeit.

BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch sagte, die Gesundheit der Mitarbeiter müsse geschützt und ihre Arbeitsplätze und Einkommen müssten abgesichert werden. Ein BMW-Tarifmitarbeiter bekomme auch bei Kurzarbeit mindestens 93 Prozent seines Nettolohns. Mit Kurzarbeit, flexiblen Arbeitszeitkonten und Homeoffice werde BMW die Belegschaft sicher durch die Coronavirus-Krise steuern.

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