Arduino-LoRa-Funklösung mit Reichweiten bis zu 20 km

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Michael Eckstein

LoRa-verwendet eine spezielle Frequenzspreizung-Modulation. Grundsätzlich kann diese Modulation auf allen Frequenzen verwendet werden, gängig sind die kostenlosen Frequenzbereiche 433 MHz sowie 868 MHz in Europa. Oft wird 868 MHz verwendet, da dieses Band weniger belegt und besser reguliert ist und somit eine bessere Funkbasis bietet.
LoRa-verwendet eine spezielle Frequenzspreizung-Modulation. Grundsätzlich kann diese Modulation auf allen Frequenzen verwendet werden, gängig sind die kostenlosen Frequenzbereiche 433 MHz sowie 868 MHz in Europa. Oft wird 868 MHz verwendet, da dieses Band weniger belegt und besser reguliert ist und somit eine bessere Funkbasis bietet. (Bild: Radioshuttle)

Eine neue Arduino-Zero-kompatible LoRa-Platine ermöglicht Peer-to-Peer-Kommunikation über große Distanzen im kostenlosen 868-MHz-Band. Die Platine ist sowohl für Einsteiger als auch für den industriellen Einsatz geeignet.

Über das Internet of Things vernetzte Objekte sollen möglichst lange autark funktionieren. Das erfordert spezielle, energieeffiziente Funktechniken wie LoRaWAN (Long Range Wide Area Network), kurz LoRa. Mitglieder der LoRa-Funktechnik Gruppe von Arduino Hannover haben auf Basis des Arduino Zero eine Funklösung entwickelt, die mit einem Batteriesatz rund zwei Jahre lang funktionieren soll. Das erstmalig auf der Maker Faire 2017 in Hannover präsentierte Produkt ist ab sofort im Handel erhältlich.

Mit der LoRa-Funktechnik können Sensoren über große Distanzen (200 m bis 20 km) im kostenlosen 868-MHz-Band kommunizieren. Darüber hinaus zeichnet sich die LoRa-Technologie durch einen sehr geringen Energiebedarf aus. Sie eignet sich für das Übertragen kleiner Datenraten.

Platine sofort in der original Arduino-Umgebung einsetzbar

Das Arduino-Zero-kompatible LoRa-Board ist für den Betrieb mit herkömmlichen Batterien im AA-Format optimiert. Teil des Kits ist eine Drahtantenne, optional ist auch auch der Anschluss von SMA- und U.FL-Koaxialadaptern möglich. Ein Standard Arduino-Steckplatz ermöglicht den Anschluss von Erweiterungsmodulen, die mit Versorgungsspannungen von 3,3 V oder 5 V arbeiten. Die schlüsselfertige Platine kann sofort in der original Arduino-Umgebung verwendet werden.

Die enthaltene Peer-to-Peer LoRa-Funkprotokollsoftware unterstützt direkte Knoten-zu-Knoten-Kommunikation, AES-Verschlüsselung und eine stabile Nachrichtenübertragung zwischen den Knoten.
Die enthaltene Peer-to-Peer LoRa-Funkprotokollsoftware unterstützt direkte Knoten-zu-Knoten-Kommunikation, AES-Verschlüsselung und eine stabile Nachrichtenübertragung zwischen den Knoten. (Bild: Radioshuttle)

Die enthaltene Peer-to-Peer LoRa-Funkprotokollsoftware unterstützt die direkte Knoten-zu-Knoten-Kommunikation. Die Verbindungen lassen sich mit dem AES-Verfahren verschlüsseln, so dass Nachrichten nicht nur zuverlässig, sondern auch sicher zwischen den Knoten übertragen werden können. Eine umfangreiche Dokumentation mit Anwendungsbeispielen ist über (www.radioshuttle.de erhältlich und erleichtert auch Anfängern den Einstieg in die Welt des Internet of Things.

Schlüsselfertige Lösung inklusive Software

Hardware-Entwickler Dr. Rainer Radow betont: „Wir sind stolz, eine schlüsselfertige Lösung inklusive Software anbieten zu können, die Arduino-kompatibel ist, batterieoptimiert über Jahre läuft und mit einer Peer-to-Peer-LoRa-Funkprotokoll-Software funktioniert – effizient, schnell und sicher.“

Asset Tracking – der Einstieg ins Internet der Dinge

MICA.network EXPERT DAY 2017

Asset Tracking – der Einstieg ins Internet der Dinge

26.10.17 - Neueste Trends und Technologien im Asset Tracking standen auf der Agenda des ersten MICA.network EXPERT DAY bei HARTING in Minden. Mit Narrowband IoT, Beacons, LoRa oder RFID lassen sich praktisch alle Gegenstände über nah und fern digital und drahtlos identifizieren. Und manchmal geht sogar ein bisschen mehr. Die offene MICA-Plattform macht es möglich. lesen

Open-Source-Platinen demokratisieren IoT-Entwicklung

Raspberry Pi & Co.

Open-Source-Platinen demokratisieren IoT-Entwicklung

09.09.17 - Das Internet der Dinge will allen Beteiligten mehr Mitgestaltung bieten. Dies fördert Plattformen wie Raspberry Pi, Beaglebone, Arduino und Maker-Communities. lesen

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44989091 / Sensorik)