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Arbitrary-Waveform-Generator mit Geschwindigkeiten von 40 oder 125 MS/s

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die sechs Arbitrary-Waveform-Generatoren der 65er-Serie bieten einen 16-Bit-D/A-Wandler sowie eine PCIe-x4-Schnittstelle mit 700 MByte/s

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Die sechs Arbitrary-Waveform-Generatoren (AWGs) von Spectrum sind getrimmt auf Signalqualität, geringe Baugröße und günstige Anschaffungskosten.
Die sechs Arbitrary-Waveform-Generatoren (AWGs) von Spectrum sind getrimmt auf Signalqualität, geringe Baugröße und günstige Anschaffungskosten.
(Bild: Spectrum Instrumentation)

Insgesamt sechs Arbitrary Waveform Generatoren (AWGs) hat Spectrum entwickelt: Für den Anwender bieten sie eine hohe Signalqualität und geringe Baugröße. In der Serie M2p.65xx sind D/A-Wandler mit 16 Bit verbaut. Zudem stehen dem Anwender PCIe-x4-Schnittstelle mit bis zu 700 MByte/s für schnelles Streaming zur Verfügung. Mit einer Kartenlänge von 168 mm passen sie in nahezu jeden PC.

Messdaten lassen sich mit einer Geschwindigkeit von 40 oder 125 MS/s übertragen und in dem internen Speicher von 512 MSamples ablegen. Die Mehrkanal-Karten haben einen gemeinsamen Takt und Trigger. Bei den Ausgangsstufen sind vier umschaltbare Filter enthalten. Die Ausgangsspannungen können bis zu ±6 V bei einer hochohmigen Last von 1 MOhm betragen oder bis zu ±3 V bei 50 Ohm. Die flexiblen Ausgangsstufen in Kombination mit den 16-Bit-D/A-Wandler erzeugen Signale mit geringer Verzerrung, hoher Dynamik und Rauschabstand.

Ein gemeinsamer Takt

Für Stimulus-Response-Systeme oder Closed-Loop-Anwendungen passen die AWGs M2p.65xx zu den Digitizern M2p.59xx. Die 16-Bit-Digitizer der 59er-Serie bieten ein bis acht Kanäle mit Abtastraten zwischen 20 MS/s und 125 MS/s. Dabei synchronisiert das Spectrum Star-Hub-Modul bis zu 16 verschiedene M2p-Karten. Der Star-Hub verteilt einen gemeinsamen Takt und ein Triggersignal an jeden Kanal, wodurch ein vollständig synchroner Betrieb gewährleistet ist. Die Karten sind vollständig programmierbar und es gibt kostenlose Treiber für Sprachen wie C ++, VB.NET, C#, J#, Delphi, Java oder Python sowie Drittanbieter-Software wie LabVIEW und Matlab.

Nach der Installation in einem PC können die AWG-Karten in jedes Testsystem integriert werden. Die Signalausgänge sowie die Clock- und Triggereingänge werden über SMB-Anschlüsse an der Frontblende bereitgestellt. Dort befinden sich außerdem vier MMCX-Buchsen: Ein Multifunktions-Ausgang und drei Multifunktions-I/O-Anschlüsse können für verschiedene Aufgaben verwendet werden - wie digitale Ausgangskanäle, Takt, Trigger, Statusausgang sowie asynchrone I/O-Lines. Damit lassen sich die AWG-Karten der 65er-Serie problemlos an fast alle automatisierten Testsysteme anpassen.

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