Arbitrary-Signal-Generatoren mit 4 und 8 Kanälen und 16 Bit

| Redakteur: Hendrik Härter

Die Arbitrary-Signal-Generatoren bieten vier oder acht Eingänge und eine Auflösung von 16 Bit.
Die Arbitrary-Signal-Generatoren bieten vier oder acht Eingänge und eine Auflösung von 16 Bit. (Bild: Teledyne Test Tools)

Die AWGs mit einer Auflösung von 16 Bit und 4 oder 8 Eingangskanälen erzeugen hochauflösende Signale mit einem Ausgangsspannung von 12 Vpp.

Einen Auflösung von 16 Bit bieten die 4- und 8-Kanal Arbitrary-Waveform-Generatoren (AWGs) von Teledyne Test Tools. Diese Produktlinie an Generatoren ergänzt die HD-Oszilloskope mit 12 Bit für Impuls-Response-Testanwendungen. Zu den Anwendungen gehören die Zeitanalyse von Multi-Voltage Power Rails, mehreren Sensorsimulationssignalen im Automobilmarkt, Komponenten-/Halbleitertests, Luft- und Raumfahrt/Verteidigung sowie Physik, Forschung und Laboreinrichtungen an Universitäten. Darüber hinaus können Anwender bis zu vier der 4- und 8-Kanal-AWGs synchronisieren, um eine große Kanallösung mit bis zu 32 Kanälen zu bilden.

Aufgrund ihrer vertikalen Spannungsauflösung von 16 Bit erzeugen die T3 AWGs präzise Signalformen. Neben der vertikalen Auflösung von 16 Bit bieten die AWGs von Teledyne Test Tools ein Ausgangsspannungsfenster von bis zu ±24 V und einen Waveform-Speicher von bis zu 1 GS/Kanal. Mit Frequenzen von 250 und 350 MHz arbeiten die AWGs als Arbitrary-Funktions-Generatoren, digitale Mustergeneratoren oder AWGs.

Impuls-Response-Testszenario

In einem Impuls-Response-Testszenario wendet das AWG ein Impuls auf die Eingabe des Prüflings an, während das Oszilloskop die Reaktion am Ausgang des Prüflings analysiert. Die High Definition AWGs koppeln sich auf folgende Weise mit ihren High Definition Oszilloskopen:

  • Saubere Signale: Der AWG liefert einen unverfälschten Impuls, so dass das Ansprechverhalten des Prüflings nicht durch Verzerrungen beeinträchtigt wird.
  • Signale aus der Praxis: Der AWG-Ausgang umfasst die Wiedergabe von zuvor erfassten realen Signalen aus seinem Waveform speicher.
  • Stresstestsignale: Der AWG emuliert problematische oder eckige Eingänge zum Prüfling.
  • Stör- und Störsicherheit: Der AWG emuliert erwartete Störsignale an seinen Ausgang, um das Ansprechverhalten des Prüflings zu testen.

In den 4- und 8-Kanal-AWGs stehen drei Funktionsmodi zur Verfügung. Sie können als Arbitrary Function Generatoren mit einer Vielzahl von Signaloptionen betrieben werden und bieten vielseitige Modulationsmöglichkeiten. Als AWG liefern die Instrumente komplexe und völlig beliebige Signalverläufe mit der Möglichkeit, analoge/digitale Muster über eine intuitive Benutzeroberfläche zu sequenzieren. Im DPG-Modus (Digital Pattern Generator) können Anwender beliebige differentielle oder Single-Ended-Muster (digital) mit bis zu acht parallelen Bits erstellen. Die digitalen 16 (4-Kanal-Modelle) oder 32 (8-Kanal-Modelle) Ausgänge der Instrumente können kombiniert und mit ihren analogen Ausgangssignalen synchronisiert werden.

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