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FBDi Directory 2014 Arbeitskreise im FBDi, Hilfen nicht nur für die Distribution

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Leitfäden als Handlungshilfe entlang der Supply Chain und themenspezifische Arbeitskreise erleichtern nicht nur den FBDi-Mitgliedern die Arbeit.

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FBDi: Mehr Knowhow für das einzelne Unternehmen
FBDi: Mehr Knowhow für das einzelne Unternehmen
(Bild: © Trueffelpix - Fotolia)

Über den verbandsinternen Austausch im Zuge von regelmäßig stattfindenden, themenspezifischen Arbeitskreisen (AK) gewinnen die Mitglieder untereinander wertvollen Wissensvorsprung. Zugleich beschäftigen sich diese AKs mit der Erstellung von themenspezifischen Leitfäden als Handlungshilfen für alle entlang der Supply Chain.

AK Markt&Zukunft mit Megatrends und Zukunftsmärkten

Hier stehen Megatrends, Zukunftsmärkte, Ausbildung und Kompetenz der Distributionsbranche sowie deren Darstellung nach außen auf dem Programm.

AK Umwelt&Compliance mit Themen wie RoHS2 und REACh

Ein elektronisches Produkt darf in der EU nur dann in Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, wenn es den Bestimmungen sämtlicher auf das Produkt anwendbarer EU-Richtlinien entspricht – egal in welchem vertikalen Markt. Damit betreffen sie alle Distributoren gleichermaßen.

So geht es hier um Themen wie u.a. RoHS2, WEEE Recast, REACh und das Batteriegesetz. Bei so komplizierten Topics bietet der konstruktive Austausch in diesem Forum entscheidenden Support. Hier entstand auch der FBDi-Umwelt- und Compliance-Kompass, eine Handlungshilfe für den Umgang mit Umweltdirektiven, die alle Unternehmen entlang der Lieferkette – unabhängig von der Branche – gleichermaßen unterstützt.

AK Transport, alles rund um die Logistik

Die vielen neuen europaweiten Richtlinien führten zur Gründung dieses Arbeitskreises. Ihm gehören Logistiker der Verbandsmitglieder an, die sich zum Erfahrungsaustausch über ‚Best Practises‘ im Import/Export treffen. Ziele sind die Erstellung von Handlungshilfen für die Zolltarifierung von Produkten (z. B. LEDs, PCAPs), Transport und Einlagerung von Batterien (lt. IATA, ADR u.a.), Transportbestimmungen sowie die Exportkontrolle (US, Deutschland).

Auch das Monitoring der relevanten Gesetzgebung (u.a. BatterieRL, Verpackungs-VO) und Vorschläge für Positionspapiere sind Thema dieses Forums.

AK Traceability, lückenlose Rückverfolgbarkeit

Traceability bedeutet, dass zu einem Produkt oder einer Handelsware jederzeit festgestellt werden kann, wann und wo und durch wen die Ware gewonnen, hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert, verbraucht oder entsorgt wurde.

So beschäftigt sich dieser AK mit Problemstellungen in punkto Rückverfolgbarkeit von Bauelementen und Komponenten (Produktsicherheitsverordnung, EN 9120 Rückverfolgbarkeitsnorm). In der Elektronikindustrie wird Traceability zunehmend wichtiger, um im Schadensfall schnellstmöglich an der richtigen Stelle in der gesamten Lieferkette reagieren zu können.

Sie spielt auch bei der Prozess- und Kostenoptimierung eine tragende Rolle. Mit dem erstmals in 2009 präsentierten FBDi-Leitfaden Traceability ist der erste gemeinsame Schritt mit dem ZVEI vollzogen. Die einheitliche Vorgehensweise verhindert das Entstehen von Quasistandards und reduziert langfristig für alle Unternehmen den Aufwand bei der Einführung von Traceability-Systemen.

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