Virtual- und Augmented Reality Apple kauft deutschen Spezialisten für Eye Tracking

Autor / Redakteur: Mit Material von dpa / Sebastian Gerstl

Apple untermauert seine Ambitionen bei virtueller und erweiterter Realität (VR und AR) mit dem Kauf einer deutschen Spezialfirma aus der Nähe von Berlin. Das Unternehmen SensoMotoric Instruments aus Teltow hat unter anderem eine Technik entwickelt, mit der man die Blickrichtung eines Menschen verfolgen kann.

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Apple hat sich das brandenburgische Unternehmen SensoMotoric Instruments einverleibt. Die Firma ist vor allem bekannt für ihre Eyetracking-Lösungen bekannt, die in Augmented Reality und Virtual Reality Anwendungen zum Einsatz kommen.
Apple hat sich das brandenburgische Unternehmen SensoMotoric Instruments einverleibt. Die Firma ist vor allem bekannt für ihre Eyetracking-Lösungen bekannt, die in Augmented Reality und Virtual Reality Anwendungen zum Einsatz kommen.
(Bild: SensoMotoric Instruments)

Die 1991 gegründete Firma SensoMotoric Instruments hat ihren Hauptsitz in Teltow im Berliner Umland und produziert sowohl Hardware- als auch Software-Systeme für Eyetracking. Das Blickverfolgungs-Verfahren kommt zum Beispiel in Brillen für virtuelle Realität zum Einsatz, wo die Augenbewegungen mit kleinen Kameras beobachtet werden. Damit können zum einen Rechen-Ressourcen gespart werden, weil es reicht, die Inhalte in hoher Qualität nur in der Stelle anzuzeigen, auf die der Nutzer gerade blickt.

Außerdem sind Anwender mit Hilfe dieser Technologie in der Lage, auch Computer mit Augenbewegungen steuern und die Technologie kommt zum Beispiel in medizinischen Geräten zum Einsatz. SensoMotoric wirkte laut Medienberichten unter anderem an der Entwicklung der VR-Brille Vive von HTC und der Spieleplattform Valve mit.

Apple kommentierte erste Medienberichte über den Zukauf mit dem üblichen Satz, der als Bestätigung für Übernahmen gilt: „Apple kauft von Zeit zu Zeit kleinere Technologieunternehmen, und wir äußern uns grundsätzlich nicht zu unseren Zielen oder Plänen.“

Der iPhone-Konzern ist besonders an der sogenannten erweiterten Realität (Augmented Reality) interessiert, bei der virtuelle Objekte in echte Umgebungen eingeblendet werden. Anfang des Monats stellte Apple die Software-Plattform ARKit vor, die App-Entwicklern helfen soll, solche Funktionen zu integrieren.

Apple hatte jüngst den Einstieg in Augmented Reality verkündet, wo diese Technologie Verbesserungen bringen kann. Bereits 2015 hatte Apple den AR-Anbieter Metaio aus München gekauft.

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