Rovio

Angry Birds gehen an New Yorker Börse

| Redakteur: Martina Hafner

Angry Birds: Expansion und Börsengang in Arbeit.
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Angry Birds: Expansion und Börsengang in Arbeit. (Bild: 10. Marts: Angry Birds arrivedKatrine Thielke / flickr.com / CC BY-SA 2.0)

Wütende Vögel, die mittels einer Steinschleuder auf grüne Schweine fliegen – diese simple Idee hat Angry Bird zu einem der bekanntesten Mobile Games weltweit gemacht. Die finnische Geburtsstätte der Angry Birds Rovio baut daraus inzwischen eine komplette Marke auf und bereitet den Börsengang vor.

Mit seinem erfolgreichen Spiel "Angry Birds" will das Mobile-Game-Studio Rovio nicht nur bei den Usern, sondern auch bei Investoren und Anlegern landen. Der Entwickler hat einen Börsengang (IPO) angekündigt, wie verschiedene US-Medien berichten. Das große Geschäft wittert Rovio an einem Marktplatz mit höchst möglicher Liquidität - der New Yorker Nasdaq. Schon in den nächsten zwei bis drei Jahren soll es soweit sein.

Wie man mit Smartphone-Spielen viel Geld machen kann

Mittlerweile handelt es sich um ein ernsthaftes und in erster Linie gewinnbringendes Business, wenn bunte Vögel mittels Steinschleuder abgefeuert werden, um möglichst viel Schaden anzurichten und Schweine zu zerstören. Spiele für Smartphones haben sich zu einem Bombengeschäft der Gaming-Industrie entwickelt.

Angry Birds ist dabei eines der weltweit bekanntesten und beliebtesten kleinen Spielchen. In Zukunft will Rovio die Vögel auch bei Facebook starten lassen, um User- und Umsatzzahlen in die Höhe zu katapultieren.

Das Konzept: Werbeerlöse, Merchandising, Spiele

Die über 75 Mio. Downloads des Mobile Games haben bereits eine Reihe von Investoren überzeugt. Erst vor wenigen Wochen hat Rovio 42 Mio. Dollar eingesammelt. Erlöse erzielt das Unternehmen nicht nur mit kostenpflichtigen Spielen und Werbeerlösen aus Gratis-Versionen.

Darüber hinaus baut der Entwickler inzwischen eine komplette Marke auf, die etwa aus dem Merchandising-Verkauf zusätzliche Einnahmen bringt. Laut Rovio-CEO Mikael Hed belaufen sich Umsatz und Gewinn aus der zweiten Jahreshälfte 2010 auf fünf bzw. drei Mio. Euro, berichtet Bloomberg. Nun arbeitet das Unternehmen an seiner weiteren Expansion.

All diejenigen, die jetzt vom eigenen großen App-Erfolg träumen. sollten auch wissen: Rovio landete 50 Flops, bevor die "Bösen Vögel" abhoben. Von einem "brutalen Wettbewerb" sprach denn auf dem diesjährigen Mobile World Congress auch Hed. Ein "Geheimrezept" für den Erfolg gebe es nicht.

(Quelle: pressetext)

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