All Electric Society Analog Devices will komplett klimaneutral werden

Redakteur: Kristin Rinortner

CO2-neutral bis 2030, komplett treibhausgasneutraler Betrieb bis 2050: Diese Ziele hat Analog Devices in seiner Klimastrategie festgeschrieben. Zusätzlich ist das Unternehmen dem Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC) beigetreten.

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Klimaneutralität: Analog Devices verpflichtet sich, wissenschaftlich fundierte Ziele und CO2-Neutralität bis 2030 zu erreichen.
Klimaneutralität: Analog Devices verpflichtet sich, wissenschaftlich fundierte Ziele und CO2-Neutralität bis 2030 zu erreichen.
(Bild: ADI)

Analog Devices gab heute neue Verpflichtungen zur Förderung der Klimastrategie des Unternehmens bekannt. Diese umfassen unter anderem das Versprechen, bis 2030 CO2-neutral zu werden und bis 2050 einen vollständig klimaneutralen Betrieb zu erzielen.

Als Teil seines Fahrplans hin zur Klimaneutralität unterzeichnete ADI die Selbstverpflichtung „Business Ambition for 1.5°C“ der Vereinten Nationen und hat sich Ziele gesetzt, die von der Science Based Targets initiative (SBTi) überprüft werden.

Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen der Gesellschaft

„Der Klimawandel stellt eine der größten Bedrohungen für unsere Gesellschaft dar und dieses Jahrzehnt wird ausschlaggebend für unseren gemeinsamen Erfolg sein, diese Entwicklung aufzuhalten. Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C lässt sich nur durch gemeinsame weltweite Anstrengungen erreichen – und die Zeit zu handeln ist jetzt“, erklärt Vincent Roche, Präsident und CEO von Analog Devices.

„Wir bei ADI setzen unsere technischen Kompetenzen und Ressourcen ein, um diese Herausforderung zu bewältigen, und beschleunigen unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen mit noch größerer Dringlichkeit. Die Verpflichtungen, die wir heute eingehen, sind ein großer Fortschritt für unsere Klimastrategie und wir werden weiterhin nach neuen und innovativen Möglichkeiten suchen, um effektiv auf die Erreichung unserer Ziele hinzuarbeiten.“

Die folgenden Punkte bilden die zentralen Elemente der Klimastrategie des Unternehmens.

CO2-neutral bis 2030 und klimaneutral bis 2050

In Wilmington legt man weiterhin einen starken Fokus auf die Reduzierung seiner Umweltauswirkungen und hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 CO2-neutral zu werden und bis 2050 einen treibhausgasneutralen Betrieb zu erreichen. Im weiteren Jahresverlauf wird ADI einen Fahrplan veröffentlichen, der die Strategien und Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele beschreibt.

Diese Maßnahmen umfassen den Umstieg des Unternehmens auf hundert Prozent erneuerbare Energie in allen Tätigkeitsbereichen bis 2025. Des Weiteren sollen bis 2030 Emissionen aus der gesamten Wertschöpfungskette (einschließlich Scope 3) adressiert werden.

Beitritt zur Global Compact der Vereinten Nationen

Der Halbleiterspezialist ist kürzlich dem Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC) beigetreten, bei dem es sich um die weltweit größte Nachhaltigkeitsinitiative für Unternehmen handelt. Dieser haben sich bereits mehr als 12.000 Unternehmen und 3.000 andere Unterzeichner aus 160 Ländern angeschlossen. Durch den UNGC will ADI universelle Praktiken für geschäftliche Strategien und betriebliche Abläufe fördern.

Das Unternehmen unterzeichnete außerdem die Selbstverpflichtung „Business Ambition for 1.5°C“ und setzt wissenschaftlich fundierte Ziele, um den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und bis 2050 einen vollständig klimaneutralen Betrieb zu erreichen. ADIs Ziele werden von der Science Based Targets initiative (SBTi) überprüft.

Technologien und Lösungen für die Nachhaltigkeit

Als Fundament der modernen Digitalwirtschaft spielen Halbleiter eine wichtige Rolle bei der Verbesserung von Lebensstandards bei gleichzeitigem Schutz des Planeten. Das Unternehmen sei bestens positioniert, um einen positiven Wandel mit einem umfassenden Portfolio an Technologien voranzutreiben, die eine Brücke zwischen seinen Kunden und den dringlichsten Herausforderungen der Gesellschaft schlagen, so das Management in Wilmington.

Diese reichen von Batteriemanagementlösungen für den Antrieb elektrischer Fahrzeuge bis hin zu präzisen Sensortechnologien, die eine effizientere industrielle Automatisierung ermöglichen, sowie Leistungsschutz- und Spannungswandlungslösungen zur Optimierung der Energieeffizienz von Rechenzentren.

Die Firma investiert jedes Jahr über eine Milliarde US-Dollar in Forschung und Entwicklung und gab 2020 die erste grüne Anleihe (green bond) der Branche mit einem Volumen von 400 Millionen US-Dollar bekannt, dank der man weiterhin in Lösungen der schwierigsten Herausforderungen der Welt investieren könne. In Zukunft wird das Unternehmen mit dem Einsatz fortschrittlicher Messmethoden und Berichterstattungsstrukturen einen noch stärkeren Fokus auf die Maximierung der Nachhaltigkeit seiner Technologien und Lösungen legen.

Transparenz und Offenheit

Das Unternehmen wird seinen Stakeholdern regelmäßig Neuigkeiten über seine Fortschritte bei der Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele zukommen lassen, wozu auch ein jährlicher „Engineering Good“-Bericht gehören wird. Der Nachhaltigkeitsbericht entspricht den GRI-Richtlinien und das Unternehmen wird darüber hinaus in Zukunft auch die Standards des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und der Taskforce on Climate‐Related Financial Disclosures einhalten.

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