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Medizinische Bildsensoren ams erwirbt CMOS-Spezialisten CMOSIS

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit der Übernahme von CMOSIS erweitert der österreichische Sensor-Spezialist ams nicht nur sein Sensorangebot, sondern stärkt auch seine Lösungen für maschinelles Sehen und medizinische, fotografische und wissenschaftliche Bildgebung.

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Ein Bild-Sensor von CMOSIS. Der Spezialist wurde jetzt zu 100 Prozent von ams übernommen.
Ein Bild-Sensor von CMOSIS. Der Spezialist wurde jetzt zu 100 Prozent von ams übernommen.
(Bild: ams)

Das in Antwerpen, Belgien, beheimatete Unternehmen CMOSIS wird von ams übernommen. Eine entsprechende Vereinbarung zum Erwerb von 100 Prozent der Anteile in bar hat ams abgeschlossen. CMOSIS ist Anbieter von flächen- und zeilenabtastenden CMOS-Bildsensoren für High-End-Imaging-Anwendungen. Die Imaging-Lösungen bieten niedrige Rauschwerte, eine Global- und Rolling-Shutter-Technik, hohen Dynamikumfang und Abtastraten dank den auf dem Chip integrierten Analog/Digital-Wandler und -Digitalschnittstellen.

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Die Bildsensoren bedienen diverse Endmärkte einschließlich maschinellem Sehen, Medizintechnik, Sendetechnik, Verkehrstechnik sowie wissenschaftlicher und fotografischer Bildgebung. Darüber hinaus vermarktet CMOSIS die NanEye-Produktlinie mit Miniaturkameramodulen für endoskopieartige medizinische Anwendungen.

Gegründet wurde CMOSIS im Jahr 2007 und verfügt als Halbleiteranbieter ohne eigene Fertigung über mehr als 110 Beschäftigte an Standorten in Belgien, Deutschland, Portugal und den USA. Für das Jahr 2015 erwartet man einen Jahresumsatz in Höhe von etwa 60 Mio. Euro mit einer operativen Ergebnismarge, die oberhalb der derzeitigen operativen Profitabilität von ams liegt. Auf Basis verfügbarer Informationen soll auch der Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigen.

Mit dem Erwerb von CMOSIS ergänzt ams sein Sensorportfolio und baut sein Angebot bei optischen Sensoren aus.

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