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Roboterflugzeug Amazon stellt Hybrid-Drohne für geplanten Lieferdienst Prime Air vor

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Größere Reichweite, mehr Geschwindigkeit: Amazon hat ein Update seines Lieferkonzepts Prime Air präsentiert. Ein neues Drohnenmodell wechselt selbsttätig vom Schwebe- zum Direktflug und soll eine Distanz von 24 km bei automatisiertem Flug erreichen.

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Hybrid-Design: Das neue Drohnendesign für Amazons geplanten Lieferdienst Prime Air sieht ein Fluggerät vor, dass eigenständig von Schwebeflug in refulären Flugmodus umschaltet, für schnellere Lieferungen auch bei Distanzen von bis zu 15 Meilen (ca. 24 Kilometer).
Hybrid-Design: Das neue Drohnendesign für Amazons geplanten Lieferdienst Prime Air sieht ein Fluggerät vor, dass eigenständig von Schwebeflug in refulären Flugmodus umschaltet, für schnellere Lieferungen auch bei Distanzen von bis zu 15 Meilen (ca. 24 Kilometer).
(Bild: Amazon)

Direktlieferung innerhalb von 30 Minuten per Flugdrohne, punktgenau in den Garten oder auf den eigenen Balkon: Mit diesem Versprechen hatte Amazon vor etwa zwei Jahren erstmals seine Pläne für einen Premium-Lieferservice per Flugdrohne vorgestellt. Bislang steckt das Konzept aber weiterhin in der Testphase. Nun hat Amazon erstmals ein größeres Update vorgestellt.

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Statt eines reinen Quadcopters soll die neue Drohne ein Hybrid-Modell sein, dass nach Erreichen der maximalen Flughöhe von 400 Fuß (ca 121 Meter) selbsttätig vom VTOL (Vertical Take-off and Landing) in den Flugzeugmodus umschaltet. Wie Amazon ankündigt, erreicht die Drohne mit diesem Design eine Fluggeschwindigkeit von 55 mp/h (ca. 88 km/h) und eine Reichweite von bis zu 15 Meilen (ca. 24 Kilometer).

Das neue Konzept stellte Amazon in einem von Jeremy Clarkson, dem ehemaligen Frontmann von Top Gear, präsentierten Videoclip vor. Demnach wird die Drohne automatisch beladen, ein kleinformatiges Paket wird von unten im Inneren des Fluggeräts verstaut. Während des Fluges soll das System in der Lage sein, eigenständig Hindernisse zu erkennen und ihnen auszuweichen. Bei Ankunft scannt das Gerät nach einem geeigneten Landepunkt, der etwa durch eine spezielle Matte gekennzeichnet sein kann. Diesen Punkt steuert die Drohne anschließend an, setzt das Paket ab und macht sich anschließend wieder auf den Rückweg.

Laut Clarkson arbeitet Amazon an unterschiedlichen Drohnenkonzepten für verschiedene Einsatzbedingungen. Neben dem bereits vor zwei Jahren vorgestellten Quadcopter und dem nun enthüllten Hybrid-Design habe das Unternehmen noch andere Prototypen entwickelt. Wann aber der Expresslieferservice Prime Air voraussichtlich seinen Dienst aufnehmen soll, darüber schweigt sich das Unternehmen derzeit weiterhin aus.

Auch andere Punkte sind noch unklar: Ist die Hinderniserkennung gut genug, um auch Objekte wie Stromleitungen zu erkennen und umgehen? Und wie sieht es mit dem Flugverhalten bei starken Winden oder Niederschlägen wie Regen oder Schneefall aus? Auch zum angestrebten Preis dieses Premium-Lieferservices wurde noch nichts gemeldet. So vielversprechend die Grundidee ist, bis zur Reife des Modells wird wohl noch einige Zeit vergehen.

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