FPGA & Datenkommunikation Alteras 28-nm-FPGAs konform zu PCIe Gen3-Switches von PLX

Redakteur: Holger Heller

Die Stratix-V-GX-FPGAs von Altera sind mit den ExpressLane PCI Express (PCIe) Gen3-Switches von PLX Technology interoperabel. Welche Vorteile bieten sich damit bei der Datenübertragung?

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Die GX-FPGAs verfügen über PCIe Gen3 Hard-IP-Funktionsblöcke und sind laut Altera die derzeit einzigen FPGAs, die mit einem PCIe Gen3-Switch arbeiten können.

Stratix-V-FPGAs bieten bis zu vier PCIe Gen3 x 8 Hard-IP-Blöcke. Diese unterstützen Konfigurationen mit x1, x2, x4 und x8 Lanes. Sie bieten Datenraten von bis zu 8 GBit/s je Lane und damit einen doppelt so hohen Durchsatz im Vergleich zur Vorgänger-Generation (Gen3 x 8 im Vergleich zu Gen2 x8).

Die Hardware-IP der Blöcke spart bis zu 100.000 Logikelemente im Vergleich zu einer Software-Implementierung ein. Sie enthalten den PCIe-Protokoll-Stack sowie die Transceiver-Module, Physical-, Data-Link- und Transaction-Layer. Die Bausteine erfüllen die PCIe-Base-Spezifikationen Rev. 3.0, 2.x und 1.x.

Was bietet PCIe Gen3?

PCIe Gen3 ist die neueste Version des PCI-Express-Verbindungsstandards. Die Switches von PLX bieten zahlreiche Ports für Anwendungen in Servern, Speichern oder Kommunikationsplattformen. Das Gen3-Portfolio von PLX umfasst 11 Bausteine mit 12 bis 48 Lanes sowie drei bis 18 Ports. Alle Bausteine sind verfügbar, während weitere Konfigurationen in der Entwicklung sind.

Stratix-V-FPGAs sind ebenfalls verfügbar. Die 28-nm-Bausteine werden dort eingesetzt, wo 14,1-GBit/s-Transceiver, Embedded-HardCopy-Blöcke oder DSP-Blöcke mit variabler Genauigkeit benötigt werden.

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