Meilensteine der Elektronik

Alles Wissenswerte über EBV – von den Anfängen bis heute

| Redakteur: Margit Kuther

2007: Fit für die Zukunft: neue Geschäftsfelder

2007: Fit für die Zukunft: Prognosen zufolge werden Elektro- und Hybridautos bald millionenfach auf Europas Straßen rollen. EBV nutzt die Chance, neue Geschäftsfelder und Kunden zu erschließen und startet mit eigenen Kompetenzteams in Sachen Automotive und General Lighting.

Mit Erfolg, denn EBV ist in Zentraleuropa nicht nur in Bezug auf den Umsatz die Nummer eins der Halbleiterdistribution. So befasst sich etwa das General-Lighting-Team ausschließlich mit dem LED-Einsatz in der Lichttechnik.

Das Potenzial der LED-Technologie scheint unendlich und so lautet die Herausforderung: In diesem Bereich muss man Licht verkaufen und keine Leuchtdioden. Bei EBV erhält der Kunde ein Rundum-sorglos-Paket, frei nach dem Motto: zur innovativen Beleuchtungslösung liefern wir auf Wunsch den Lichtdesigner gleich dazu.

Doch EBV weiß: Know-how in Sachen Lighting ist nicht nur für die Mitarbeiter wichtig, sondern hilft auch den Kunden. EBV startet seine Wissensmagazin-Reihe „The Quintessence“ (TQ). Diese bietet unabhängige Experteninformationen zu Trendthemen. Die erste Ausgabe informiert über LED-Technologie – und das aktuelle Magazin TQ17 zum Thema „Smart Systems“.

2007 präsentiert EBV weitere Referenzplattformen: Snakebytes ist ein flexibles Referenzdesign auf PowerPC- und FPGA-Basis. Die gemeinsame Entwicklung von EBV, Freescale, Altera, National Semiconductor und Avago bietet hohe Rechenleistung, Hardware-Co-Processing und unterstützt zahlreiche I/O-Standards und Multimediaformate. ChameleonARM, die Boardlösung von EBV und NXP für den NXP- ARM7-Chip LPC2378 bietet viele Schnittstellen wie USB oder Ethernet. Eine Software-Suite inklusive TCP/IP-Stack hilft Anwendern, diese Schnittstellen im Rahmen der jeweiligen Anwendung optimal zu nutzen.

2008 startet EBV die Seminarreihe Lighting. Diese vermittelt so viel Know-how, dass die Architektenkammer sie sogar als Fortbildung anerkennt. RFID ist ein weiterer Bereich, den EBV mit einem eigenen Kompetenzteam adressiert.

Denn die zunehmend globalen Warenströme, höhere Anforderungen an die Produktverfolgbarkeit sowie die Notwendigkeit effizienter Produktionsprozesse erfordern ein Informationssystem, mit dem Sendungen und einzelne Waren sowohl sicher identifiziert als auch von individuellen Daten begleitet werden können. RFID bietet diese Möglichkeiten.

An Referenzdesigns präsentiert EBV 2008 das DBF3C120, das auf einem Cyclone III FGPA basiert und mit Altera entwickelt wurde. DBF3C120 ist Bestandteil der EBV-SnakeBytes-Referenzplattform und ergänzt das auf einem Stratix II FPGA basierende Board DBF2S30.

Es vereint die Vorteile der Cyclone III FPGAs hinsichtlich Flexibilität und Leistungsverbrauch mit einer reibungslosen IP-Integration in eine Entwicklungsplattform, die alle relevanten I/O-Standards unterstützt und somit die direkte Anbindung an Industrieumgebungen ermöglicht.

MercuryCode, ein weiteres Referenzdesign, basiert auf den FPGAs der Cyclone-III-Familie von Altera mit dem Soft-Mikroprozessor NIOS-II. Alle Elemente, die spezielle Treiber benötigen (Ethernet, CAN, spezielle UARTs), sind im FPGA implementiert. Da die Funktionen als VHDL-Code vorliegen, können sie somit nicht abgekündigt werden.

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