Akkutechnologie

Akkumulatoren sorgen für hohe Prozesssicherheit

| Redakteur: Thomas Kuther

Die VRLA-Batterie NP7-12 ist die meistverkaufte Batterie von YUASA, da sie einen vielseitigen Einsatz ermöglicht.
Die VRLA-Batterie NP7-12 ist die meistverkaufte Batterie von YUASA, da sie einen vielseitigen Einsatz ermöglicht. (Bild: YUASA)

Als japanischer Akkuhersteller mit Holding in Europa kennt YUASA den deutschen wie auch den asiatischen Markt. Wir haben Raphael Eckert, Group Sales Manager YUASA Battery (Europe) dazu befragt.

ELEKTRONIKPRAXIS: Sind aktuell Veränderungen im Segment der Industriebatterien zu erkennen? Gibt es Unterschiede zwischen Europa und Asien?

Raphael Eckert: Der Markt für Industriebatterien hat ein weltweites Volumen von ca. 7 Mrd. Euro. In Asien, Europa und auch den USA sind die Anwendungsbereiche von Batterien nahezu identisch. Allerdings findet zurzeit eine Bedarfsverschiebung in Europa und insbesondere in Deutschland statt. Durch den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien wird die Nachfrage nach Batterien steigen, um Überproduktionen zwischenzuspeichern. Das beeinflusst die Batterieentwicklung maßgeblich.

Wie ist das Geschäftsjahr 2015 für die YUASA Battery (Europe) GmbH verlaufen?

2015 war ein außerordentlich erfolgreiches Jahr für YUASA in Europa. Wir konnten den neuen Geschäftsbereich für Kfz-Starter-Batterien reibungslos integrieren und so den Umsatz auf deutlich über 40 Mio. Euro steigern. Verglichen zum Vorjahr bedeutet das ein Wachstum im zweistelligen prozentualen Bereich.

Welche unternehmerischen Ziele strebt YUASA 2016 an, und welche Herausforderungen sehen Sie für das Unternehmen?

Unsere Zielstellung für 2016 lautet, den neuen Geschäftsbereich weiter zu etablieren und die angestammten Bereiche Motorrad- und Industriebatterien in Deutschland, aber auch international weiter auszubauen. Nicht nur für 2016, sondern für die kommenden Jahre sehen wir einem zunehmenden Preis- und Wettbewerbsdruck aus Niedriglohnländern entgegen. Auch der technische Wandel schreitet rasant voran und erfordert die ständige Weiterentwicklung unserer Produkte.

Wie verteilen sich aktuell die Geschäftsbereiche innerhalb der YUASA Battery (Europe) GmbH?

Raphael Eckert: Unser Unternehmen besteht heute aus drei Geschäftsbereichen: Industrial, Motorcycle und Automotive. Im Bereich Industrial vermarkten wir Industriebatterien für jegliche industrielle Anwendungen, im Bereich Motorcycle Starterbatterien für Motorräder und im Bereich Automotive Starterbatterien für PKW und LKW. Automotive ist für uns ein noch junger Bereich in Europa, demzufolge mit bisher kleinerem Umsatzanteil. Der Umsatzschwerpunkt liegt bei Industrial und Motorcycle, die sich diesen Part in etwa teilen.

Der Mutterkonzern GS YUASA hat im letzten Jahr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Was ist das Erfolgsrezept/ die Philosophie des Unternehmens?

Raphael Eckert: Kurz gesagt: Innovation. In einem Markt mit hohem Wettbewerbs- und Preisdruck kann man seine Existenz langfristig nur über ein ausgewogenes Produktportfolio sichern. Nach dem Ansatz des Produktlebenszyklus gehören dazu zwingend technische Innovationen. Allerdings spielen auch Markttransparenz, Nähe zum Kunden, Markenbekanntheit und Vertrauen eine sehr wichtige Rolle.

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