07.06.2022

ACTRON erweitert ACT I³-Displayserie um Modell PRO X

Größerer Temperaturbereich, stärkere Scheiben, uneingeschränkter Blickwinkel, optimierte EMV – das PRO X-Display erfüllt höchste industrielle Anforderungen

Displays kommen normalerweise aus dem Consumerbereich, die industrielle Anwendung jedoch stellt in vielen Bereichen deutlich höhere Ansprüche, beispielsweise an die Helligkeit und den Kontrast, die Langzeitverfügbarkeit oder die elektromagnetische Verträglichkeit eines Displays. Um solchen hohen Anforderungsprofilen gerecht zu werden, hat ACTRON die ACT I³-Displayserie entwickelt – diese wurde jetzt um das Modell PRO X erweitert. Zusätzlich zur gleichen hochwertigen Grundausstattung, wie bei den anderen Modellen der Serie, wurde beim PRO X der Temperaturbereich ausgeweitet und 2 mm starke Scheiben erhöhen die Schlagfestigkeit der Displays.

„Die Industrie stellt immer höhere Anforderungen an ihre Displays, darunter an die mögliche Betriebstemperatur“, erklärt Achim Döbler, Senior Field Application Engineer bei der ACTRON AG. Während der Temperaturbereich der bisherigen ACT I³-Modelle PURE und PRO bei -20 °C bis +70 °C liegt, kann das neue PRO X von -30 °C bis +80 °C betrieben werden. „Diese 10 Grad können den Unterschied für eine Applikation machen und sind eine technische Herausforderung, die wir gemeistert haben.“ Für die Umsetzung müssen alle Teilkomponenten des Displays vom Kleber bis zum schwächsten Glied, dem Polarisationsfilter, geeignet sein, was umso schwieriger ist, da die Belastung mit jedem zusätzlichen Grad nicht linear, sondern exponentiell ansteigt.

ACT I³ – das Industrie-Display von ACTRON

Die ACT I³-Displayserie von ACTRON wurde entwickelt, um industriellen Ansprüchen gerecht zu werden und wird seit Jahren stetig weiterentwickelt. Unter verschiedenen Modellen können sich Unternehmen das für ihren Einsatzzweck passende Display aussuchen.

Eines der herausragenden Merkmale der Displayserie ist ihr einheitliches Interface. „Das gab es bisher im Displaybereich nicht.“ Normalerweise hat jedes Display ein anderes Interface. „Das heißt, wir haben im Prinzip den USB der Displays entwickelt“, so Döbler. Der Vorteil: Wenn eine Applikation einmal entwickelt ist, kann jedes ACT I³-Display angeschlossen werden.

Auch die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ist für den industriellen Einsatz ein großes Thema. „ACT I³-Displays wurden von erster Sekunde an EMV-optimiert.“ Merkmale wie besonders geringe Abstrahlwerte und eine geschirmte Anschlussleitung minimieren die Störanfälligkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung.

„Jedes neue Display muss einen strengen internen Qualifizierungsprozess durchlaufen. Dank überdurchschnittlicher Qualitätseigenschaften müssen unsere Kunden ihre Applikation nicht ans Display anpassen – bei uns finden sie ein Display, das zu ihren Vorstellungen passt.“


Weitere Ausstattungsmerkmale der ACT I³-Displayserie von ACTRON im Überblick:

  • weiter Eingangsspannungsbereich 5 – 15 V
  • mindestens 50.000 Stunden Backlight Lifetime
  • 1000 nits Helligkeit
  • einheitliches 50-poliges Pinout
  • Auswahl von bis zu vier unterschiedlichen Größen

Weiterführende Informationen und Kontakt unter https://www.actron.de/act-i-serie/