Corona-Pandemie Achtung, Aerosole! Was bei mobilen Luftfiltern zu beachten ist

Redakteur: Margit Kuther

Das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz und im Klassenzimmer lässt sich minimieren. Conrad unterstützt und informiert rund um die Beschaffung mobiler Luftfilter in Pandemiezeiten.

Firmen zum Thema

Ob in einer Bildungseinrichtung oder am Arbeitsplatz: Die richtigen Geräte helfen, die Virenlast zu minimieren.
Ob in einer Bildungseinrichtung oder am Arbeitsplatz: Die richtigen Geräte helfen, die Virenlast zu minimieren.
(Bild: Clipdealer / Conrad)

Dass frische Luft mit einem hohen Sauerstoffgehalt die Konzentrationsfähigkeit erhöht, ist bekannt. In Zeiten von Corona ist regelmäßiges Lüften aber vor allem deshalb zur Gewohnheit geworden, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.

Mit Blick auf die drohende vierte Welle und das nahende Sommerende wird zudem die Forderung immer lauter, die Umgebungsluft mithilfe von Luftfiltern sauber zu halten. Und zwar nicht nur in Schulen und Kindergärten, sondern auch zum Schutz von Kund*innen und Mitarbeitenden in Büros, Kantinen, Wartezimmern und Empfangsbereichen. Als verlässlicher Partner für die einfache, schnelle und umfassende Deckung des gesamten technischen Betriebsbedarfs bietet die Conrad Sourcing Platform ein breites Sortiment mobiler Lösungen zur Luftreinhaltung an. Doch wie arbeiten Luftreiniger überhaupt? Worauf ist bei ihrem Einsatz zu achten? Worin besteht der Unterschied zu Luftwäschern? Und welche Geräte sind für den Einsatz gegen Corona-Viren zu empfehlen?

Luftreiniger im Vergleich

Die Bandbreite an mobilen Luftreinigern ist groß. Ihnen allen gelingt es, die Luft von Schadstoffen und Pollen zu reinigen. Dank spezieller Filter schaffen es die modernen Geräte meist sogar, Viren, Bakterien, Keime und Duftstoffe aus der Luft zu filtern. Es sind jedoch nicht alle Modelle in der Lage, virushaltige Partikel zu filtern. Hierfür braucht es Geräte mit HEPA-Klasse H13 oder H14. Die Einteilung in HEPA-Klassen (High Efficiency Particulate Air) gibt einen Überblick, wie klein die gefilterten Teilchen in der Luft sein können. Die Faustregel lautet: Je höher die Zahl, desto höher der Wirkungsgrad des jeweiligen Filtermediums. Die Desinfektion der Luft erfolgt mittels UV-C-Strahlung – ein Verfahren, mit dem sowohl Bakterien als auch Viren abgetötet werden.

Die Fläche entscheidet

Ein entscheidendes Kriterium beim Kauf eines mobilen Luftreinigers ist die Raumfläche, die es zu bewältigen hat. Denn ist ein Raum zu groß, hilft das teuerste Gerät nichts. Für eine wirksame Luftreinigung müssten in diesem Fall mehrere Geräte angeschafft werden. Aber auch der Standort im Raum ist ausschlaggebend für eine wirkungsvolle Arbeit des Filters. Nicht zu verwechseln mit der Raumfläche (angegeben in m²), ist die maximale Reinigungsleistung (angegeben in m³/h). Diese Kennzahl gibt an, wieviel Luft innerhalb einer Stunde gereinigt werden kann. Wichtig ist: Mobile Luftreiniger führen keine Frischluft zu und können damit das unbedingt erforderliche, regelmäßige Lüften von geschlossenen Räumen in Pandemie-Zeiten nicht ersetzen. Luftreiniger, die Viren aus der Atemluft filtern und zerstören können, sind aber eine wirkungsvolle Präventionsergänzung.

Auf Geräuschpegel achten

Gerade für Räume, in denen die Anforderung an die Konzentration der Mitarbeitenden bzw. Schüler*innen besonders hoch ist, spielt der Geräuschpegel der Luftreiniger eine entscheidende Rolle. Und hier sind die Unterschiede enorm. Dementsprechend lohnt sich ein Vergleich auf jeden Fall. Ist auf Basis dieser Kriterien eine fundierte Kaufentscheidung getroffen, können noch technische Features wie eine automatische Abschaltung, ein gut lesbares Display mit Informationen über notwendige Filterwechsel, eine Farbanzeige für die Luftqualität oder einstellbare automatische Modi mit in Betracht gezogen werden.

Unterschied zu Luftwäschern

Luftwäscher leiten die Raumluft durch einen eingebauten Wasserbehälter, befeuchten die Luft und filtern dabei Partikel heraus. Da bei Luftwäschern die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Vordergrund steht und die Filterung der Partikel auf natürliche Weise über Wasser erfolgt, können allerdings nur größere Teilchen wie Pollen und Hausstaub herausgefiltert werden. Die Geräte sind damit insbesondere für den Einsatz bei Allergien gedacht. Ein Schutz vor Viren und Bakterien ist hier nicht gegeben. Doch wann ist es überhaupt Zeit fürs Lüften?

CO₂-Geräte warnen vor dicker Luft

CO₂-Messgeräte liefern Informationen über die Luftqualität. Gemessen werden in der Regel der CO₂-Gehalt sowie Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Wird ein bestimmter Grenzwert überschritten, zeigen die Geräte mit einem optischen und/oder akustischen Warnsignal an, ob gelüftet werden muss, um die Aerosolbelastung im Raum zu reduzieren. Ob Kohlendioxid-Tisch-Messgerät, ein Modell mit Datenlogger-Funktion oder internetfähiger Luftqualitäts-Monitor: Es gibt einen Vorteil, der alle Geräte vereint. Sie liefern eindeutige Hinweise darauf, wann die Qualität der Raumluft nachlässt oder sogar bedenklich wird. Sie tragen somit aktiv zur Pandemie-Prävention bei und helfen dabei, sich selbst, Kollegen, Kunden, Schüler und Lehrkräfte vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:47541399)