Abheben mit Intels Quadcopter-Plattform

Redakteur: Margit Kuther

Intels Aero Ready to Fly Drone ermöglicht unbemannte, luftgestützte Anwendungen mit einer Vielzahl von Intel-Technologien zu entwickeln. Herz des Open-Source-Quadcopters ist das Intel Aero Compute Board.

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Intel Aero Drone: Quadcapter-Plattform für die Herstellung unbesetzter Luftfahrzeuge
Intel Aero Drone: Quadcapter-Plattform für die Herstellung unbesetzter Luftfahrzeuge
(Bild: RS Components)

Das Entwicklungskit für unbesetzte Luftfahrzeuge (UAV) ermöglicht es professionellen Applikationsentwicklern, die mit der Mechanik von Dronen und Avionik weniger vertraut sind, sich auf die Applikationssoftware und Sensorhardware zu konzentrieren (Vertrieb: RS Components).

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So steht für sie die Optimierung von Datenerhebungen und Services im Vordergrund, um die es beim Drohneneinsatz eigentlich geht. Typische Anwendungen sind Frachtlieferung, Inspektion und die Überwachung sowie die Ermittlung des Potenzials für den Einsatz im Agrar- und Baubereich. Die Plattform ist offen und flexibel gehalten. Dies unterstreichen die Nutzung von Open-Source-Software, das Friendly Licensing und die Erschwinglichkeit der Hardware. Somit eignet sich das Kit ideal für den Einsatz an Schulen und Universitäten.

Komplettes Kit mit Board, Sensoren, Software, etc.

Intels Aero-Plattform bietet eine komplette Entwicklungsumgebung für Intels Drone. Hierzu gehören Intels Aero Compute Board, Intels Aero Vision Accessory Kit und Intels Aero Flight Controller mit der Dronecode PX4 Autopilot-Software. Teil der Plattform sind ebenfalls elektronische Drehzahlregler, Motoren, ein Kompass, GPS, Sender und Empfänger sowie eine Carbonfaser-Zelle. Das einzige, was der Nutzer noch selbst ergänzen muss, um das System betreiben zu können – ist eine Batterie.

Das Herz des Open-Source-Quadcopters, der reich an Funktionen ist, bildet das Intel Aero Compute Board für 455 Euro. Es baut auf dem Quad-Core Atom-Prozessor-SoC X7-Z8750 auf, der Computing, Storage, Kommunikation und flexible I/O in einem Formfaktor der Größe einer Spielkarte kombiniert. Die Platine bietet auch die Intel-RealSense-Technologie, um Aufnahmetiefe und optische Erfassung zu optimieren. Hinzu kommt ein vorprogrammierter Flugcontroller, der mit der Dronecode PX4 Software ausgestattet ist und das System AirMap SDK für Luftraumdienste unterstützt.

Kamera für Luftaufnahmen inklusive

Um Luftaufnahmen herzustellen und Sensing-Fähigkeiten zu bieten, umfasst das Vision Accessory Kit die Intel-Kamera RealSense R200. Hierbei handelt es sich um eine hochauflösende 8-Megapixel-Kamera und eine VGA-Kamera sowie die zugehörigen Kabel. Ebenfalls erhältlich ist das Intel Aero Enclosure Kit, ein Gehäuse, das speziell für die Montage des Compute Board und des Kamera Vision Accessory Kits entwickelt wurde.

Ein optionales Zubehör für die Intel Aero Ready to Fly Drone stellt der kürzlich gestartete Movidius Neural Compute Stick (NCS) dar. Dieser ermöglicht fortschrittliche Computer-Vision, Bewusstsein und Deep-Learning Inference auf dem neusten Stand der Technik.

Die Intel Aero Ready to Fly Drone Entwicklungsplattform (1430 Euro) versendet RS jetzt in den Regionen EMEA und Asien-Pazifik.

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