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BSH Bosch und Siemens Hausgeräte Abgelaufenes Geschäftsjahr bringt Umsatzrekord

| Redakteur: Martina Hafner

Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH hat 2006 im dritten Jahr in Folge einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Dabei fiel die Steigerungsrate mit über 13% fast doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Das Unternehmen bleibt Marktführer in Deutschland und Westeuropa, wächst beständig in Osteuropa und gewinnt in den USA, Lateinamerika und Asien hinzu.

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Freut sich über eine wachsende Nachfrage bei Marken-Haushaltsgeräten: Dr. Kurt-Ludwig Gutberlet, Vorsitzender der Geschäftsführung der BSH.
Freut sich über eine wachsende Nachfrage bei Marken-Haushaltsgeräten: Dr. Kurt-Ludwig Gutberlet, Vorsitzender der Geschäftsführung der BSH.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die BSH wuchs in nahezu allen Ländern, in denen sie vertreten ist, stärker als der Markt. Der Konzernumsatz lag 2006 bei 8,3 Mrd. € (2005: 7,3 Mrd. €). Das Ergebnis vor Steuern konnte von 500 Mio. auf 542 Mio. € zulegen. „2006 war ein sehr gutes Jahr für die BSH“, sagte Kurt-Ludwig Gutberlet, Vorsitzender der Geschäftsführung der BSH, auf der Bilanzpressekonferenz in München. „Unser anhaltender Erfolg bestätigt uns in unserer globalen Ausrichtung und unserer Wachstumsstrategie.“

Stark im Ausland

Die BSH erzielte mehr als drei Viertel ihres Umsatzes im Ausland. Besonders gut entwickelten sich dabei im vergangenen Jahr China mit einem Umsatzplus von 42%, neben Lateinamerika mit 30% und Australien mit 16% Umsatzplus Auch in den USA konnte der Umsatz trotz der dort schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen um 5% gesteigert werden. In Osteuropa stieg der Umsatz insgesamt um 17% bei überdurchschnittlich hohen Zuwächsen in Russland, Polen und der Ukraine. Profitieren konnte die BSH von der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Westeuropa. Sie erwirtschaftete hier einschließlich Türkei und ohne Deutschland einen Umsatzzuwachs von fast 10%. In Deutschland konnte BHS einen Umsatzanstieg um fast 15% auf über 1,8 Mrd. € verbuchen.

Deutsche kaufen wieder mehr Markengeräte

„Ganz besonders freut es uns, dass in Deutschland der Kauf von Billiggeräten zurück gegangen und die Nachfrage nach Einbau- sowie qualitativ höherwertigen Standgeräten mit besserer Ausstattung angestiegen ist“, betonte Gutberlet auf der Bilanzpressekonferenz. „Mit der Eröffnung von Europas modernster Fertigungslinie für Waschmaschinen im brandenburgischen Nauen beweist die BSH darüber hinaus, dass mit neuester Technik und flexibler Fertigung auch in Deutschland erfolgreich für den Weltmarkt produziert werden kann.“ Als größter Arbeitgeber der Hausgerätebranche in Deutschland beschäftigte die BSH zum 31.12.2006 mit über 14.200 Mitarbeitern rund 150 mehr als im Vorjahr. Im Ausland, ohne Deutschland, waren über 23.700 Mitarbeiter.

Guter Start ins Geschäftsjahr 2007

Das Unternehmen kann auch einen guten Verlauf der ersten Monate des neuen Geschäftsjahres verzeichnen, die Marktentwicklung in den meisten Märkten sei überwiegend positiv. Gutberlet: „Alles deutet darauf hin, dass die BSH auch im Geschäftsjahr 2007 ihre anspruchsvollen Unternehmensziele erreichen wird. Wir rechnen mit einem weltweiten Umsatzwachstum von größer 5%“.

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