Nachfrage bei Tektronix

A/D-Wandler, Display und Software-Upgrade – was leistet die Serie 5?

| Redakteur: Hendrik Härter

Anfang Juni dieses Jahres hat Tektronix seine Mid-Range-Oszilloskoper der Serie 5 vorstellt.
Anfang Juni dieses Jahres hat Tektronix seine Mid-Range-Oszilloskoper der Serie 5 vorstellt. (Bild: Tektronix)

Nach der Produktvorstellung der Serie 5 von Tektronix gab es von Seiten der Anwender einige Fragen. Wir haben drei Fragen vom Hersteller beantworten lassen.

Anfang Juni hat Tektronix mit der Serie 5 eine neue Klasse an Mid-Range-Oszilloskopen vorgestellt. Die Geräte arbeiten mit Bandbreiten von 350 MHz bis 2 GHz. Dabei war die Resonanz auf die Geräte enorm. Es kam immer wieder zu Fragen nach technischen Details. Wir haben einige spannende Fragen direkt an den Hersteller weitergeleitet.

Die erste Frage betrifft die Auflösung: Wie wird eine Auflösung von 16 Bit mit einem 12-Bit-A/D-Wandler erreicht? Dazu hat Tektronix die Filterfähigkeit seiner Geräte erweitert, indem der sogenannte High Resolution Mode verwendet wird, bei dem ein DSP zum Einsatz kommt. Vorteil: Das Rauschen wird reduziert und die gewonnenen Messdaten werden als 16-Bit-Pakete gespeichert. Damit lassen sich Signaldetails speichern und gehen nicht verloren.

Messdaten auf dem Display

Ein weiter Punkt betrifft das Display: Wie lassen sich die mit 16 Bit gewonnen Daten auf ein Display mit 1080 Zeilen (10 Bit) darstellen? Die Oszilloskop-Hersteller verwenden in ihren Geräten 1000 bis 2000 horizontale Pixel. Die gewonnenen Daten gehen nicht verloren; sie lassen sich exportieren, abrufen und zoomen. Unterstützt werden die Anwender von ausgeklügelten Algorithmen, den relevanten und wichtigen Datensatz anzuzeigen.

Die letzte Frage bezieht sich auf das Upgrade der Oszilloskope: Die Hersteller verbauen auch in ihren preiswerten Oszilloskopen die gleiche Hardware. Das betrifft vor allem die A/D-Wandler. Trotzdem müssen die Anwender für höhere Bandbreiten durch ein Softwareupgrade zahlen. Das ist für viele unfair.

Tektronix bietet dieses Vorgehen schon seit vielen Jahren an. Damit will man erreichen, dass künftige Upgrades für den Anwender problemlos sind, vor allem, da sie per Software-Lizenz schnell umsetzbar sind. Eine Alternative wäre es, dass die Anwender ihre Oszilloskope zum Hersteller einsenden. Das ist bedeutend aufwendiger.

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