Nachgefragt – Teil 1

9 Experten zum Thema Relais

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Berthold Schlechtriemen-Proske, Prokurist sowie Leitung Marketing & Vertrieb bei Finder: „Ja, sie leben immer noch, die elektromechanischen Relais aus den Anfangstagen der Elektrotechnik: Das Bindeglied zwischen Logik und Last.“
Berthold Schlechtriemen-Proske, Prokurist sowie Leitung Marketing & Vertrieb bei Finder: „Ja, sie leben immer noch, die elektromechanischen Relais aus den Anfangstagen der Elektrotechnik: Das Bindeglied zwischen Logik und Last.“
(Bild: Finder)
Berthold Schlechtriemen-Proske, Prokurist sowie Leitung Marketing & Vertrieb bei Finder: Ja, sie leben immer noch, die elektromechanischen Relais aus den Anfangstagen der Elektrotechnik: Das Bindeglied zwischen Logik und Last. Die anhaltende Miniaturisierung der letzten Jahre bei gleichzeitiger Forderung der Anwender nach einer hohen Temperaturfestigkeit und einem höherem Schaltvermögen hat die Relais fit gemacht für viele Applikationen auf der der Leiterplatte oder der Hutschiene. Vom Einsatz in der Automatisierungstechnik mit dem Schalten von Strömen kleiner 5 mA über hartvergoldete Kontakte oder als Leistungsrelais für Wechselrichter mit einem Schaltvermögen bis zu 80 A ist das elektromechanische Relais ein zuverlässiger und unverzichtbarer Baustein in der Automatisierungstechnik und moderner Elektronik.

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Halbleiterrelais sind elektronische Bauelemente, also keine Relais im eigentlichen Sinne, obwohl sie dieser Kategorie zugeordnet werden. Im Halbleiterrelais kommen Transistoren oder Thyristoren bzw. Triacs zum Einsatz. Also Bauelemente ohne bewegliche Teile wie in der Elektromechanik. Sie schalten geräuschlos und verschleißfrei und werden dort eingesetzt wo eine hohe Schalthäufigkeit unerlässlich ist. So verfügt jeder Relaistyp – Elektromechanik oder Halbleiter – über Vor- und Nachteile und wird daher gezielt dort eingesetzt, wo die jeweiligen Stärken des Bauteils gefordert sind.

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