PIC16F15386

8-Bit-Mikrocontroller mit integrierter Peripherie im 48-Pin-Gehäuse

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Blockdiagramm der PIC16-L-F153xx MCU-Reihe von Microchip, inklusive der enthaltenen kernunabhängigen Peripherien.
Blockdiagramm der PIC16-L-F153xx MCU-Reihe von Microchip, inklusive der enthaltenen kernunabhängigen Peripherien. (Bild: Microchip)

Microchip erweitert sein 8-Bit-PIC-Mikrocontroller-Angebot um die PIC16F15386-Serie. Die skalierbaren MCUs bieten Core-Independent-Peripherie (CIPs) und sind die erste 8-Bit-PIC-MCU-Familie die auch im 48-Pin-Gehäuse verfügbar ist und dadurch weitere ADC-Kanäle und I/Os bieten kann.

Zusätzlich zu der bekannten Core-Independent-Peripherie (CIPs) enthält die Serie einen hochpräzisen 32-MHz-Oszillator und spezielle Speicherfunktionen wie Memory Access Partition (MAP), einen Bootloader-freundlichem Schreibschutz, der versehentliches Überschreiben verhindert.

Die Device Information Area (DIA) bietet einen sicheren Speicher für eindeutige Systemidentifikations- und Kalibrierwerte. Mit MPLAB Xpress bietet Microchip für die PIC16F15386-Serie eine umfassende, einfach zu bedienende Entwicklungsumgebung, die auch den MPLAB Code Configurator integriert. Damit lässt sich jeglicher Anwendungscode schnell erstellen. Die neue MCU-Serie eignet sich für eine Vielzahl universeller und energieeffizienter Anwendungen.

Die skalierbare Serie bietet bis zu 28 KByte Flash und 2 KByte RAM mit Bauteilgrößen von 8 bis 48 Pins. Sie ist damit die erste 8-Bit-PIC-MCU-Familie die auch im 48-Pin-Gehäuse verfügbar ist und dadurch weitere ADC-Kanäle und I/Os bieten kann. Durch die CIP-Integration, die Systemfunktionen wie die Signalerzeugung, Motorsteuerung, Sicherheitsüberwachung, Systemkommunikation und Bedienschnittstellen (HMIs) unabhängig vom Core auszuführen, lässt sich der Energieverbrauch weiter minimieren. Die MCUs bieten IDLE- und DOZE-Modi sowie Peripheral-Module-Disable Power-Management-Funktionen, damit Entwickler ein Optimum zwischen Stromverbrauch und Leistungsfähigkeit erzielen können.

Mit Hilfe des für diese MCU-Serie ausgelegten Xpress-Entwicklungsboards und der Cloud-basierten MPLAB Xpress IDE kann schnell mit dem Schreiben von Anwendungscode begonnen werden. Die PIC16F15386-MCUs werden auch von zwei Curiosity Boards (DM164136 und DM164137) sowie Microchips kostenlosen Software-Entwicklungsplattformen wie MPLAB Code Configurator (MCC) und MPLAB X IDE unterstützt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Herstellers: www.microchip.com

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