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80 Jahre Lego 7 neue Gründe, warum Lego für Ingenieure fast unverzichtbar ist

Redakteur: Peter Koller

Am vergangenen Freitag hat Lego das 80. Jubiläum seiner Firmengründung gefeiert. Aus diesem Anlass sieben neue Gründe, warum Lego für Ingenieure praktisch unverzichtbar ist.

Ein Mann und seine Idee: Ole Kirk Christiansen und ein früher Lego-Baustein im Animationsfilm zum 80. Geburtstag des Unternehmens
Ein Mann und seine Idee: Ole Kirk Christiansen und ein früher Lego-Baustein im Animationsfilm zum 80. Geburtstag des Unternehmens
(Lego)

Der dänische Tischler Ole Kirk Christiansen eröffnete am 10. August 1932 in Billund eine Firma für Bügelbretter, Stühle und Holzspielzeug. Zwei Jahre später kam er auf den heutigen Firmennamen Lego. Es ist eine Kurzform des dänischen "Leg godt", was auf deutsch "Spiel gut" heißt und auf lateinisch so viel wie "Ich füge zusammen" bedeutet. Seine Anfangs von vielen Rückschlägen geprägte Firmengeschichte hat Lego zum Jubiläum in einem 17-minütigen liebevoll animierten Video zusammengefasst. Sehenswert!

Seit 1958 gibt es die bunten Kunststoffklötzchen, die Generation von Kindern die Grundprinzipien des Konstruierens nahegebracht haben. Kein Wunder, dass viele technisch orientierte Menschen auch im Erwachsenenalter zu Lego greifen, um Ingenieursaufgaben zu lösen. Beispiele dafür haben wir Ihnen vor kurzem präsentiert: 7 Gründe, warum Lego für Ingenieure fast unverzichtbar ist. Sie hat sich als eine der am häufigsten geklickten Geschichten auf unserem Portal erwiesen. Deswegen und anlässlich des Lego-Jubiläums 7 neue Gründe, warum Lego für Ingenieure fast unverzichtbar ist

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1. Weil man damit die Mars-Erkundung durch Curiosity nachspielen kann

(Lego CUUSOO)
Ein wunderbares Beispiel, wie Lego aus Kindern Ingenieure macht, ist Stephen Pakbaz, Ingenieur am Jet Propulsion Lab der NASA in Pasadena. Dort hat er Teile des Mars Rovers Curiosity konstruiert, der vergangenen Montag auf dem Mars gelandet ist: Mars-Satellit sieht Curiosity bei Landung zu. "Lego hat definitiv einen Einfluss auf meinen Berufsweg gehabt", sagte Pakbaz kürzlich in einem Interview. Bis heute sei Lego für ihn ein ideales Werkzeug, um auf die Schnelle etwa bestimmte Mechanismen auszuprobieren. Für alle, die die Mars-Erkundung durch Curiosity nachspielen wollen, hat Pakbaz eine Lego-Curiosity-Bauanleitung geschaffen. Dabei kam ihm seine Nähe zum echten Rover zugute: "Die Rocker-Bogie-Radaufhängung des Originals ist einfach so cool, dass ich eine Lego-Version schaffen musste, um damit rumzuexperimentieren."

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