5G-Testlösung passt sich Standard an

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die 5G-Testlösungen sollen sich auch an künftige Upgrades des Standards anpassen.
Die 5G-Testlösungen sollen sich auch an künftige Upgrades des Standards anpassen. (Bild: Spirent)

National Instruments und Spirent Communications arbeiten gemeinsam an Testsystemen für die Labore der Hersteller von 5G-New-Radio-Geräten. Die Testlösungen sollen sich auch kommenden Versionen des Standards flexibel anpassen.

Die jetzt angekündigte Testlösung wird sich an Hersteller von 5G-Chipsätzen sowie -Geräten richten. Ohne teure und komplexe Basisstationen (gNodeB) sollen Entwickler im Labor die Leistung von Smartphones und IoT-Geräten validieren können, die nach dem kürzlich verabschiedeten Spezifikationen für die kommende Mobilfunkgeneration arbeiten.

Damit nicht genug: Die Testlösungen sollen sich auch an künftige Upgrades des Standards anpassen, ohne dass hierfür kostspielige Hardwareänderungen nötig werden. Möglich werde das durch die Kombination der Testmethodik von Spirent Communications (Spirent) und den flexiblen SDR-Produkten (SDR = Software Defined Radio) von National Instruments (NI).

Spirent will die Signalverarbeitungsfunktionen von NI mit der 8100-Plattform integrieren. Im Detail werde die Testlösung USRP-Geräte (Universal Software Radio Peripheral) und das mmWave Transceiver System von NI umfassen sowie 5G-NR-Testszenarien bieten, mit denen die Leistung von Ortungsfunktionen sowie der Video-, Daten-, Audio- und Anrufübertragung überprüft und validiert werden kann. Wichtiger Bestandteil der Architektur sei dabei der LabVIEW FPGA (Field Programmable Gate Array) für die Emulierung von Schicht 1 bis 3 des 5G-NR-Protokollstacks.

Die angekündigte 5G-Testlösung soll sowohl Frequenzen unterhalb von 6 GHz als auch Frequenzbänder im Millimeterwellenbereich unterstützen und eine nahtlose Integration in die bestehende Spirent-Plattform für die Netzwerkemulation ermöglichen. Darüber hinaus werde das System eine Bandbreite von bis zu 2 GHz bereitstellen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal It-Business.de.

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