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#3DAgainstCorona: Zusammen etwas bewirken

| Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

EOS startet eine Online-Plattform und eine LinkedIn-Gruppe, um die Kräfte der AM-Gemeinschaft im Kampf gegen die weitere Verbreitung von Covid-19 zu bündeln.

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Um einen inspirierenden Austausch zu ermöglichen, relevante Daten und wichtige Dateien zum kostenlosen Downlowad zu bündeln, hat EOS eine Online-Plattform und eine LinkedIn-Gruppe gestartet. Das Unternehmen ruft dazu auf, inspirierende Beispiele unter #3DAgainstCorona in den sozialen Medien zu teilen und zu verbreiten.
Um einen inspirierenden Austausch zu ermöglichen, relevante Daten und wichtige Dateien zum kostenlosen Downlowad zu bündeln, hat EOS eine Online-Plattform und eine LinkedIn-Gruppe gestartet. Das Unternehmen ruft dazu auf, inspirierende Beispiele unter #3DAgainstCorona in den sozialen Medien zu teilen und zu verbreiten.
(Bild: EOS )

Unterschiedlichste Aktivitäten auf der ganzen Welt zeigen, wie Einzelpersonen, Organisationen und Regierungen zusammenstehen, um die Pandemie zu Bekämpfen und lebensrettende Maßnahmen zu unterstützen. Und gerade aus dem Bereich der Additiven Fertigung (AM) kommen viele Ideen. Ein Beispiel sind 3D-gedruckte Schutzmasken, die das Corona-Ansteckungsrisiko verringern sollen.

Um einen inspirierenden Austausch zu ermöglichen, relevante Daten und wichtige Dateien zum kostenlosen Downlowad zu bündeln, hat EOS, Technologieanbieter im industriellen 3D-Druck von Metallen und Kunststoffen, eine umfangreiche Online-Plattform und eine LinkedIn-Gruppe gestartet.

Marie Langer, CEO von EOS, dazu: „Das Leben der Menschen mit Hilfe des 3D-Drucks zu verbessern war schon immer unser Bestreben. Die aktuelle Pandemie erfordert nun mehr denn je ein gemeinsames Vorgehen. Heute bitten wir alle Unterstützer, sich gemeinsam mit uns den vor uns liegenden Herausforderungen zu stellen. Lassen Sie uns das tun, was die Technologie uns ermöglicht: Lassen Sie uns anders denken und die Grenzen des Möglichen erweitern.“

Sie sagt weiter: „Wir sind sehr stolz darauf, mit so vielen klugen Köpfen innerhalb und außerhalb von EOS zusammenzuarbeiten, die entscheidende Lösungen für diejenigen entwickeln und liefern, die es gerade am dringendsten brauchen.“

3D-Druck sind nicht für jeden zugänglich – insbesondere, wenn es um industrielle additive Fertigungstechnologien geht. EOS unterstützt die Medizinbranche seit vielen Jahren – mit zertifizierten Systemen, zertifizierten Werkstoffen und qualifizierten Prozessen, Experten- und Beratungswissen – und erfüllt weltweit die hohen Regulierungsanforderungen sowie die FDA- und MDR-konformen Standards, die für medizinische Anwendungen gelten. Nun stellt der Technologieanbieter seine Erfahrung und sein Wissen in den Dienst dieser Initiative.

Die Website 3DAgainstCorona wird regelmäßig aktualisiert. Um sicherzustellen, dass alles, was auf der Online-Plattform geteilt wird, den hohen medizinishcen Standards entspricht, die in einer Pandemie benötigt werden, prüft ein globales Expertenteam jeden Beitrag zunächst.

Skalierbarkeit und On-Demand jetzt essenziell

Das Hauptziel von Regierungen weltweit ist derzeit die Aufrechterhaltung einer angemessenen Patientenversorgung. Denjenigen, die an der Front gegen Covid-19 kämpfen, fehlt es oft an geeigneter Schutzausrüstung. Denn es ist schwierig, diese in ausreichend großer Zahl, z.B. für Krankenhäuser weltweit, zur Verfügung zu stellen.

Dies korreliert mit der Herausforderung, dass man gleichzeitig versucht, die immense Nachfrage nach medizinischen Geräten, Schutzkleidung und Masken zu bedienen. Regierungen wenden sich sowohl an traditionelle Hersteller als auch an 3D-Druckanbieter, und bitten sie um Unterstützung dabei, die Produktion der medizinischen Geräte hochzufahren, die in dieser Pandemie besonders benötigt werden.

Einer der entscheidenden Vorteile, den die additive Fertigung hier bieten kann ist die Möglichkeit, die alleinige Abhängigkeit von traditionellen Lieferketten zu verringern. Auf der Grundlage von AM können kritische Engpässe schneller behoben werden. Darüber hinaus wird die Erweiterung der traditionellen Fertigung beschleunigt und weitere Engpässe in der Lieferkette können durch die digitale Fertigung beseitigt werden.

Gleichzeitig ermöglicht der industrielle 3D-Druck eine dezentralere Fertigung. Daten können gemeinsam genutzt oder weltweit verschickt werden, und die Produkte können dort additiv gefertigt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden. Was während einer Pandemie noch wichtiger wird, wenn die Lieferketten durch internationale Stilllegungen und Transportbeschränkungen unterbrochen werden.

Marie Langer abschließend: „Wir wollen eine nachhaltige Unterstützung leisten. Die aktuellen Aktivitäten reichen von der Befriedigung jetzt kritischer Bedürfnisse bis hin zur Unterstützung bei der Umnutzung bestehender Anlagen oder der schnellen Bereitstellung von Werkzeugen für die traditionelle Fertigung. Mit Blick auf die Zukunft empfehlen wir, entscheidende Bauteile und Produkte zu digitalisieren, um zukünftige Probleme oder Engpässe zu vermeiden.

Machen Sie mit und lassen Sie uns zusammenarbeiten bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen. Bitte teilen Sie inspirierende Beispiele und nutzen Sie #3DAgainstCorona, um die Botschaft in den sozialen Medien zu verbreiten.“

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