3D-Fingerjoystick bietet sechs Freiheitsgrade

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Komplexe 3D-Bewegungen lassen sich mit der SpaceMouse ausführen. Der 3D-Fingerjoystick ist für die Mensch-Maschine-Interaktion in der Industrie ausgelegt.

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Kernstück des SpaceMouse-Modules ist ein opto-elektronischer Sensor, der kontaktlos und somit verschleißfrei arbeitet.
Kernstück des SpaceMouse-Modules ist ein opto-elektronischer Sensor, der kontaktlos und somit verschleißfrei arbeitet.
(Bild: Megatron)

Bei dem SpaceMouse-Module von 3Dconnexion (Vertrieb: Megatron) handelt es sich um einen Joystick mit sechs Freiheitsgraden, um komplexe 3D-Bewegungen zu realisieren. Damit eignet sich der Joystick für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Mit dem 3D-Joystick können nicht nur automatisierte Abläufe ohne Programmierkenntnisse angelernt werden, er ermöglicht auch die präzise manuelle Führung von Robotern. Um applikationsspezifischen Anforderungen gerecht zu werden, nimmt Megatron mechanische und softwareseitige Anpassungen am SpaceMouse-Module vor.

Kernstück ist ein opto-elektronischer Sensor, der kontaktlos arbeitet. Im Unterschied zu anderen Sensortypen arbeitet der Joystick relativ unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störfeldern. Neben der MRK kann das Modul zur Steuerung räumlicher Bewegungen wie von Kanalinspektionsgeräten, gyroskopisch stabilisierten Drohnen, Drehzentren oder Instrumenten in der assistierten Chirurgie eingesetzt werden. Er reagiert auf kleinste Bewegungen des Fingers oder des Handgelenks. Auch zur Steuerung von Drohnen zur Paketzustellung, von Handling-Geräten für die Gepäckbeförderung an Flughäfen oder von Visualisierungen und Simulationen ist das SpaceMouse-Module geeignet.

Service und Vertrieb werden global von Megatron übernommen, die bereits seit drei Jahren eng mit 3Dconnexion zusammenarbeiten.

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