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Kameras 3D-Datenverarbeitung direkt im FPGA

Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: IDS)

IDS bietet mit Ensenso XR erstmals Stereo-Vision-Kameras an, bei denen die 3D-Datenverarbeitung direkt im FPGA stattfindet. Das 3D-Kamerasystem eignet sich damit besonders für rechenintensive Anwendungen wie Bin Picking oder In-Line-Messungen. Die Kamerafamilie umfasst initial die Modelle XR30 und XR36. Sie sind dank Schutzklasse IP65/67 sehr robust, verfügen über 1,6-MP-Sony-Sensoren und können Objekte mit Arbeitsabständen von bis zu fünf Metern erfassen. Da die Kamera die Berechnung der 3D-Daten selbst übernimmt, muss dafür kein Industrie-PC herangezogen werden. Durch die Übertragung von Ergebnis- statt Rohdaten wird außerdem das Netzwerk wesentlich geringer belastet. Insbesondere Mehrkamerasysteme und andere rechenintensive Applikationen profitieren von diesen Eigenschaften. Optional ist bei den Kameras über WLAN-Schnittstelle außerdem eine kabellose Datenübertragung möglich. Das ist vor allem für Einrichtungs- und Wartungsvorgänge nützlich, oder wenn die Verkabelung schwierig oder kostenintensiv ist. Sowohl die X- als auch die XR-Serie bestehen aus einer leistungsstarken Projektoreinheit mit 100-W-LEDs und zwei uEye-Kameras, deren Befestigungsabstand zum Projektor je nach Bedarf variiert. In Kombination mit der FlexView2-Technik gehen insbesondere bei der XR36 eine genaue und schnelle Erfassung von Bilddetails Hand in Hand. Die Datenrate der XR-Serie kann mit einer starken Core i7-CPU mithalten. Für Q4/2019 ist die Einführung von Varianten mit 5-MP-Sensoren geplant. Über das Software Development Kit ist die Kamera laut Hersteller einfach einzurichten.

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